Die Sache mit dem Gewissen

wien16.06_me (1 von 1) Kopie

Hey ihr Lieben,

Es wird wieder einmal Zeit, euch ein paar persönliche Worte ans Herz zu legen, die dem ein oder anderen von euch bestimmt bekannt sein werden und euch hoffentlich auch in eine Richtung lenken die weg geht von diesem Gewissen, das immer sagt ’nein, halt, das geht jetzt nicht!

Zuerst einmal: ich spreche schon vom Essen. Aber eigentlich nicht nur. In den letzten Monaten habe ich viel nachgedacht. Vor allem über mich selbst. Wie bin ich so geworden, wie ich jetzt bin? Warum habe ich mich genau in dies und das so hineingesteigert? Gab es einen Auslöser? Was hat es mir gebracht? Was wäre wenn?

Vor allem die letzten beiden Fragen, gehen mir einfach oft nicht aus dem Kopf. Ich denke in meinem Alter ist das ganz normal, dass man gewisse Ansprüche an sich und sein Umfeld stellt. Zumindest ist das bei mir so.

Dass das alles letzten Endes einmal krankhaft werden würde, habe ich mir ja anfangs auch nie gedacht. Ich weiß sogar noch genau wie ich einmal zu einer Freundin gesagt habe ‚Ich kann gar nicht magersüchtig werden, denn dazu esse ich viel zu gerne.‘. Wisst ihr was ihre Antwort war? ‚Sicher, sogar Leute mit 200kg können das!‘. Und sie hatte Recht! Denn diese Krankheit spielt sich vor allem im Kopf ab. Einschränkung und vor allem Disziplin-das war es, was mich so weit gebracht hat. Wie gesagt, ich war nie dick und das Abnehmen war bei mir eher ein Nebeneffekt, der auf meine Kontrolle zurückzuführen war.

wien16.06_me (1 von 1)-3

Kontrolle-ich wollte alles kontrollieren können.

Warum? Wei es mir Sicherheit gegeben hat. Sicherheit, die ich als ’sicher‘ empfand. Doch hinterfragt das einmal: warum ist genau das, was ihr als sicher betrachtet so ’sicher‘? Was für mich und mein Gewissen Sicherheit bedeutet, tut es für jemanden anderen vielleicht nicht.

So habe ich mit der Zeit mein Verhalten dahin gelenkt, dass ich zwar im Stande war, vieles auf einmal zu kontrollieren, mich jedoch selbst vergessen habe.

Ein Bespiel: warum habe ich lange überhaupt keinen Zucker gegessen? Weil jeder sagt, es sei schlecht. Und schlecht bedeutet nunmal schlecht und wird nicht toleriert.

Menschen sind Gewohnheitstiere, das kann man nicht leugnen! So wie man sich an den täglichen Alltag gewohnt, an Uni, Arbeit, Sport usw, so ist es auch mit dem Essen.

Wo liegt der Unterschied zwischen gut und schlecht, was haben wir uns als gesund/ungesund eingeprägt, was darf nicht sein, was doch?!

Wenn ihr so denkt, macht ihr euch auf Dauer kaputt und verliert vor allem eines: Spontanität!

Es gibt nichts, was mich zur Zeit mehr ärgert. Ich ärgere mich, dass ich mich durch diese ganze Kontrolle in den letzten Jahren viel zu sehr eingeschränkt habe und am meisten macht es mich traurig, dass ich einer Krankheit, deren Auslöser ich bis heute nicht kenne, fast vier Jahre meiner Jugend geschenkt habe, dabei viel verpasst habe und das bestimmt nicht mehr nachholen kann!

wien16.06_me (1 von 1)-4

Ich bin nun über drei Jahre ‚geheilt‘ von meiner damaligen Essstörung, aber ganz los geworden bin ich sie bis heute nicht. Erst jetzt begreife ich, wie sehr ich vor allem die Folgen unterschätzt habe-besonders die in meinem Kopf!

Andererseits hat mich diese Krankheit einfach um so viel reifer gemacht und ich weiß das Leben vor allem im Moment richtig zu schätzen.

Jetzt bin ich nämlich an dem Punkt, an dem ich mich innerlich wieder ‚frei‚ fühle. Ich habe aufgehört, mich so sehr zu stressen wie in den letzten Jahren. Vor allem was die Uni und den Sport angeht, bin ich viel ‚cooler‘ geworden. Ich muss nicht mehr meine Mahlzeiten einhalten oder esse um so und so viel Uhr. Ich muss mir nicht mehr jeden Tag Essen vorkochen, nur damit ich mittags ja auf meine 300g Gemüse pro Mahlzeit komme, auch meine Pulsuhr trage ich beim Sport kaum noch, weil es mir egal ist und und und. Ihr wisst nicht, wie befreiend dieses Gefühl ist! Und das Wichtigste: es hat sich rein äußerlich absolut NICHTS geändert! Ich habe weder zugenommen noch sonst was. Oh doch: ich kann Dinge, die mir gerade nicht in den Plan passen wieder genießen und hinterfrage nicht mehr jedes Gramm Zucker, jede Cola Light oder drehe die Packung um, bevor ich etwas esse.

Und warum erzähle ich euch das jetzt? Ganz einfach, weil ich weiß, wie vielen von euch es genau so geht wie mir damals. Ich bekomme von euch auf Snapchat täglich so viele Nachrichten und Mails, Kommentare auf Instagram und und und. In vielen finde ich mich selbst wieder und das macht mich traurig! Weil es einfach nicht notwendig ist. Wirklich. Wenn ich zurückblicke, kann ich sagen, dass ich genau genommen fast vier Jahre verschenkt habe. Vier Jahre voller Sorgen, die ich mir alle sparen hätte können. Denn weiter gebracht haben sie mich nicht. Im Gegenteil, ich habe mir damit vielleicht sogar die ein oder andere Chance verbaut.

Die Menschen, die euch wirklich lieben, werden es auch tun, wenn ihr nicht zu 100% perfekt seid. Und das werdet ihr nie. Ich war nie perfekt und bin es auch jetzt nicht. Oder sagen wir so: eine Stefanie ohne ohne Zwang und schlechtem Gewissen ist nicht weniger perfekt als die Stefanie von vor vier Jahren, die geglaubt hat, Noten und gutes Aussehen sind alles. Dafür ist mein Lächeln jetzt echt und nicht aufgesetzt.

 

wien16.06_me (1 von 1)-5

Ich möchte euch auch noch den ein oder anderen Tipp geben, wie ihr es schafft, loszukommen von diesem schlechten Gewissen, das euch immer sagt ’nein, das geht nicht‘.

Erstens, fangt langsam an. Ändert einfach kleine Dinge in eurem Alltag. Am Anfang wird es euch Angst bereiten, wie jede Veränderung, doch dann könnt ihr verdammt stolz sein!

Zweitens, hinterfragt mal den Sinn des Ganzen. Warum mache ich dies und das so? Was wäre wenn? Meistens genau  NICHTS. Und wenn ihr so weit seid, dann verspreche ich euch, dass ihr es geschafft habt.

Leider ist man wie ich oft erst im Nachhinein schlauer und so ist es auch bei mir. Und genau deshalb liegt mir so viel daran, wenigstens euch eine Hilfe sein zu können, damit ihr nicht entweder auf dem besten Weg in eine Essstörung seid oder aber genau so lange braucht wie ich, um da wieder rauszukommen.

Abgeschlossen habe ich ja mit dem Thema selbst noch lange nicht und es wird wohl sicherlich auch noch eine Zeit dauern bis ich es zu 100% vergessen. Ich habe nie eine große Sache darum gemacht und es eigentlich eher verdrängt, was bestimmt auch nicht ganz richtig war. Aber wenn man so wie ich doch eine große Reichweite hat, sollte man diese auch dahingehend nutzen, anderen ein Vorbild zu sein. Ich bin das natürlich nicht zu 100% und wahrscheinlich auch nicht zu 90, 80 oder 70%, aber wenn ich euch etwas sinnvolles weitergeben kann, dann ist es, euch klar zu machen, dass ihr auch so toll, hübsch und schlau seid, wie ihr es jetzt seid und es dieses Ideal einfach nicht gibt, nach dem viele junge Mädchen wie auch ich damals streben. Im Gegenteil, ihr macht euch damit nur selbst kaputt.

Also überlegt euch wirklich einmal, was denn die wahren Werte im Leben sind, was euch glücklich macht und wer und nicht, was euch stresst und was für Einschränkung und Zwang bedeutet, denn da ist sie sonst wieder : Die Sache mit dem Gewissen und die verlorene Lebensqualität.

Ich hoffe wie immer, euch durch diese Worte ein wenig zum Nachdenken gebracht zu haben. Viellicht nehmt ihr euch folgendes wirklich zu Herzen: Was wäre wenn?

Xoxo

wien16.06_me (1 von 1)-2

wien16.06_me (1 von 1)-6

-Und danke an meine liebe Valentina (valetinaballerina.com @valentinaballerina) für die schönen Fotos! <3-

Folge:
Teilen:

31 Kommentare

  1. Leila
    18. Juni 2016 / 19:26

    Meine Liebe süße Maus,

    was soll ich sagen? DANKE DANKE DANKE Du bist einfach ein Sonnenschein, ein Vorbild für tausend Mädels und toll so wie du bist. Ich find es super das du das Thema angesprochen hast und drück dich ganz doll.
    Schönes Wochenende und hoffentlich bis bald :*

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:39

      Ooooh liebe Leila! Danke für deine Worte! Das bedeutet mir viel! <3
      Ja, ich finde es einfach wichtig, mal seine Gedanken zu teilen, wenn ich das Gefühl habe, damit einigen helfen zu können. Und ich hoffe, das ist mir gelungen :*
      Dir auch!
      Xoxo

  2. 18. Juni 2016 / 20:22

    Hallo Stefanie,
    Diese Posts helfen mir immer so sehr! Ich weiß nicht, ob du es gemerkt hast, aber in letzter Zeit kommentiere ich viel auf deinem Blog und Instagram, weil du mein Vorbild bist!
    Ich habe vor einem Jahr 25kg abgenommen und komme jetzt langsam wieder raus, nehme zu und es geht mir wieder viel viel besser, aber dazu tragen auch deine Artikel und Rezepte bei! Den bei deinen Rezepten esse ich immer dieselben Mengen wie du und das ist für mich sehr sehr viel! Deswegen danke danke danke! Danke, Stefanie!
    Du hast immer so tolle Wörter und ja, mir fehlen die Wörter! 🙂
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:37

      Danke dir! <3
      Ja, habe ich und ich freue mich wirklich sehr darüber! 😉
      Wow, das ist echt viel und ich verstehe, dass es schwer ist, da wieder ein Normal zu finden. Ich freue mich deshalb, dass ich dir mit meinen Posts und Rezepten dabei helfen kann, denn gah das will ich: einen Lebensstil vermitteln, der keine Einschränkungen beinhaltet und den man lieben lernen soll!
      Alles Liebe <3

  3. Jessy
    18. Juni 2016 / 21:24

    Vielen, vielen Dank für diesen tollen Post! Du hast mir damit mal wieder echt die Augen geöffnet und ich denke so krieg ich das auch wieder in den Griff, sodass es bei mir nicht in die falsche Richtung geht, da ich mich echt leider in manchen Dingen wieder erkenne. Vielen Dank für diese Offenheit, du bist damit bestimmt Vielen eine große Hilfe. 🙂

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:35

      Zu gerne! <3
      Ich freue mich, dass er dir hilft! Ja, bitte nimm dir zu Herzen, was dir wirklich wichtig ist und frage dich einfach, ob denn das alles Sinn macht. Denn zu spät ist es nie :*
      Xoxo

  4. Evye
    18. Juni 2016 / 21:49

    Echt toller Post. Vielen Dank dafür. Es tut so gut zu wissen, dass man nicht alleine ist…

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:34

      Oh danke dir! Das freut mich sehr, dass er dir geholfen hat!
      Xoxo <3

  5. Antonia
    18. Juni 2016 / 23:06

    Liebe Stefanie , danke für diesen ehrlichen Post ! Ich erkenn mich in einigen Punkten sehr gut wieder und find so ein post eine super Erinnerung an die wirklich wichtigen Dinge im Leben ! Danke Für deine Offenheit und Ehrlichkeit, ich kann dir versichern dass andere davon profitieren! Respekt was du mit deinem Blog aufgebaut hast ! Schönen Abend dir noch 😘

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:33

      Danke du Liebe <3 Ja, es ist echt schlimm, wie vielen es genau so geht! So lieb von dir und genau dieses Feedback ist der Grund, warum ich das Ganze mache: weil es Leute wie du lesen und es ihnen hilft!
      Alles Liebe :))

  6. 19. Juni 2016 / 0:17

    Schön geschriebener Post meine Liebe! Erinnert mich an meinen vor ein paar Tagen. Auch welches Feedback ich dazu bekommen habe hat mich einfach auch überrascht und teilweise auch traurig gemacht. Wie viele Menschen darunter leiden.. 🙁 Aber wahre Worte in deinem Beitrag :* (PS : Fotos mach ich immer gern :D) <3

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:32

      Du Liebe! <3
      Ja, ich glaube mit dir habe ich da eh auch schon ein paar Mal drüber gesprochen. Dein Post über´s Kalorien Zählen hängt ja auch in gewisser Weise damit zusammen und das Kalorien Zählen ist zumindest ein Teil, den diese 'Kontrolle' beinhaltet-zumindest wenn man es auf´s Essen bezieht. Und JA, das ist der Wahnsinn und da kannst du mega stolz sein! In der Beziehung bist auch du noch ein Vorbild für mich, weil wie man sieht wird´s bei mir wohl noch dauern, bis ich dort bin, wo du bist :*
      Und Fotos: ich freue mich SO auf die Ferien und gaaaanz viele Besuche bei dir bzw bei mir :**
      Xoxo

  7. 19. Juni 2016 / 2:46

    I did have to translate this post in English to read it, but I can say that I resonate with this post so much! I definitely have gone through a terrible relationship with food where it was once a source of comfort for me, but I’d binge and binge on such decadent, processed and refined junk that would leave me feeling like garbage afterwards. After I lost the weight and began to start developing a very strong passion for health and fitness, there were times when I felt that I had to restrict certain foods because they were deemed unhealthy! Now I just listen to my body and prioritize clean, whole foods with exercise before anything else!

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:28

      Oh wow so happy you did! :*
      And moreover, I am very proud of what you already achieved! Every Extreme is wrong like eating 100% healthy or only Junk! So finding the Balance is really the right Step to a Lifestyle you can maintain without Restriction! You made it! <3

  8. 19. Juni 2016 / 9:18

    Ein wirklich ehrlicher und wichtiger Post. Danke dafür! Ich hatte genau das selbe Problem, bei mir war auch mein Perfektionismus Schuld an allem….
    Damit es bei anderen nicht auch so weit kommt oder sie schnell wieder aus der Magersucht rauskommen, würde auch ich Ihnen gerne auf meinem Blog helfen 🙂

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:25

      Danke dir <3 Ja, das merkt man erst im Nachhinein, dass das 'Dünn Sein' an sich gar nicht der Auslöser war, sondern oft ganz etwas anderes.Deshalb ist es auch so scher, davon wieder loszukommen 🙁
      Das ist eine super Idee und davon profitieren bestimmt viele!
      Xoxo

  9. 19. Juni 2016 / 10:51

    Ich bin so froh, dass immer mehr Blogger dieses Thema ansprechen. Besonders Blogger wie du, die so eine riesen Reichweite haben. Ich habe auch schon öfter darüber geschrieben, weil es mir einfach so am Herzen liegt.
    Der wichtigste Schritt zur Veränderung ist, sich einfach im Klaren mit sich selbst zu werden. Sich bewusst zu werden, dass man nur einmal lebt, dass man nur einmal jung ist, und dass man das Leben auch wirklich genießen sollte. Es ist viel zu schade, sich Dinge zu verbieten, die einen doch vielleicht Freude bereiten würde. Viel zu schade, so viel Zeit seines Lebens NICHT richtig zu leben. Wir sollen alle unser Leben lieben – das ist so wichtig, aber für manche so schwer!
    Bei mir hat es auch irgendwann einmal Klick gemacht, ich habe 8 kg gesund wieder zugenommen, befinde mich in einem gesunden Zustand, liebe es zu essen, liebe sowohl mein Quinoa, meine Hirse und meinen Kilo Gemüse am Tag (weil es mir einfach mega schmeckt), als auch meine Dinkel-Schokokugeln vom Müller, meine Dinkel Doppelkekse, die Buchteln die meine Oma jede Woche macht, genauso wie den glutenfree Brownie beim Starbucks Milka Erdbeer Schokolade darf ich nicht vergessen!
    Ich stimme dir zu 100% mit jedem Satz den du geschrieben hast zu, und ich hoffe, dass es ganz viele da draußen gibt, die sich das durchlesen und sich dann vielleicht den ein oder anderen Gedanken dazu machen.

    Ganz liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

    • Stefaniegoldmarie
      19. Juni 2016 / 11:17

      Hey 😉
      Ja, vorgehabt habe ich es schon länger, aber mir fehlt im Moment leider echt die Zeit dazu wegen der ganzen Prüfungen…aber im Sommer kommen dazu noch viele weitere Beiträge, denn zu dem Thema ist noch laaaange nicht alles gesagt! 🙂
      Werde bei dir auch mal vorbei schauen 😉 Vielleicht finde ich dort ja die ein oder andere Anregung :*
      Und du hast einfach so so Recht mit dem, was du sagst! Man verdrängt das ja regelrecht, weil es nichts Wichtigeres mehr gibt, als dieser ewigen Perfektion nachzustreben 🙁
      Ich freue mich richtig für dich, dass du den Weg da wieder raus geschafft hast in die richtige Richtung! Es muss wirklich einfach Klick machen, denn man kann nach außen hin noch so so gesund wirken, man ist es nicht, wenn man nicht mit sich selbst und vor allem mit seinem Kopf im Reinen ist.
      Und ja, Essen ist Genuss! Auch wenn man mal etwas isst, das einem nicht rein passt. Denn Essen ist Essen und an sich gibt es kein gut oder schlecht!
      Ich wünsche dir auf jeden Fall aaaaalles alles Gute auf deinem weiteren Weg! Du bist so stark und das wird dir zugute kommen! <3
      Fühl dich gedrückt!
      xoxo

  10. Carolin
    19. Juni 2016 / 12:51

    Stefanie, ich finde dich so toll!❤️❤️ Dieser Post ist einfach klasse, ich selbst leide jetzt auch schon seit 2 Jahren an dieser Krankheit und bin gerade mal 15. Ich bin/ war auf einem sehr guten Weg (durch einen Psychiatrie Aufenthalt) und stecke momentan eher ein bisschen fest. Ich esse wieder genug, habe auch ein gesundes Gewicht, nur die Kontrolle und Gedanken sind noch sehr stark da und das ist eig das schlimmste an allem, oder? 😕 Eig ist wollte ich gar nicht schreiben wie es bei mir so ist, das ist nicht wichtig hierfür.
    Deine Worte und Gedanken kenne ich mittlerweile auch schon sehr gut und bin froh darum, das zeigt ja, dass ich doch schon recht viel erreicht habe. Eine unheimliche Lebenserfahrung gewinnt man natürlich durch diese Krankheit(en), aber das ist es irgendwie trotzdem nicht wert. Denn man verschwendet auch so viel! Ich könnte hier jetzt noch ewig weiterschreiben und „rumphylosophieren“ , aber das brauche ich gar nicht, denn du kennst das alles ja genauso gut. Meine Frage auf ‚Was wäre wenn‘ ist, „Was wäre wenn ich keine Kalorien mehr zählen würde?“ Und darauf gibt es nur eine Antwort: Ein Stück mehr Freiheit und weniger Kontrolle. Aber diese Kontrolle brauche ich gar nicht, das ist der Punkt. Sie ist absolut nicht wichtig. 🙅🏼
    So, das wäre es jetzt auch!! Ich finde du kannst wirklich verdammt stolz auf dich sein Stefanie! Mach weiter so :**
    xoxo Caro🌸

    • Stefaniegoldmarie
      20. Juni 2016 / 12:03

      Hey 🙂
      Danke dir😘Das freut mich, dass er dir gefällt!
      Sicher ist das wichtig hierfür!😊🙌
      Das stimmt! Erfahrung hin oder her, wert war es das bestimmt nie! Da hast du Recht! Was das Kalorienzählen angeht, kann ich dir einen Post der lieben valentinaballerina sehr and Herz legen. Der geht darauf perfekt ein.😊🙈
      Ich wünsche dir nur das Beste auf deinem Weg raus aus dieser schlimmen Krankheit und bin mir sicher, dass du es schaffen wirst.😊❤️❤️

  11. Julia
    19. Juni 2016 / 14:00

    Ein ganz ganz toller Post. Vielen Dank! Du hast es perfekt auf den Ounkt gebracht ❤️
    Man verfällt leider so schnell in einen gewissen Zwang und einen Druck. Kaum ist man beim
    Abnehmen und die Freunde fragen ob man was essen gehen will und schon sagt man ab weil das ja dann zu viele Kalorien,Fett,Kohlenhydrate etc. bedeuten könnte. Aber genau diese Abende mit Freunden machen das Leben aus! Und man erinnert sich nich Jahre später daran. Und das ist das wichtigste ☺️
    Liebe Grüße

    • Stefaniegoldmarie
      20. Juni 2016 / 12:05

      Wie lieb❤️❤️Oh ja und dabei vergisst man leicht auf alles andere im Leben, was einfach wichtiger wäre!das ist das schlimmste diese Isolation. Aber da siegt die Krankheit dann nunmal 🙁
      Der letzte Satz ist SO wahr! Und daran sollte man sich erinnern können!🙈💋💋

  12. Lina Dieser
    19. Juni 2016 / 16:51

    Ich finde es so toll, dass du das alles so ehrlich schreiben konntest! Ich habe auch vor 2-3 Jahren daran gelitten, bin mittlerweile aber „gesund“, kämpfe aber immer noch mit mir selbst und allem drum und dran. Es ist so schön zu sehen, wie du damit lernst umzugehen und deine Erfahrung nutzt um anderen weiterzuhelfen und ein Zeichen zu setzen. Großen Respekt!
    Deshalb finde ich es auch schön, wenn man einen Ort hat, an dem man schreiben kann. Ich bin auch im Moment dabei, mich auf meinem Blog kreativ auszuleben, weil ich das Gefühl habe, das im Moment zu vermissen.
    Ein wunderschöner Post!

    Liebe Grüße, Lina

    • Stefaniegoldmarie
      20. Juni 2016 / 12:08

      Oh Gott bist du lieb!❤️Danke dir! Ich mache es vor allem auch, um euch damit zu helfen, weil ich weiß, dass man Erfahrungen nur weitergeben kann, wenn man etwas derartig lange durchlebt hat wie ich. Und es freut mich, dass es angekommen ist😘
      Du sagst es! Es gibt nichts besseres. Und super mit dem Blog. Bleib da dran.😊🙌💋

  13. Annika
    19. Juni 2016 / 18:38

    Hallo Stefanie,
    dein Post komm wortwörtlich wie gerufen! Erst am Freitag konnte ich einfach nicht mehr & musste nur noch weinen, weil ich mir in allen und jeden Lebenslagen Druck mache. Egal ob in der Schule oder im Sport.. Ich besuche momentan die 11.Klasse und habe jetzt schon wahnsinnige Angst vor dem Abitur und setze mich selbst unter Druck, weil ich natürlich einen guten Schnitt haben möchte, nur leider läuft es momentan überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen. Aber du hast so recht! Man sollte eigentlich alles viel, viel einfacher und lockerer sehen! Ich verbaue mir nur selbst alles. Ich denke irgendwie immer, dass alle anderen ein schöneres Leben führen und bei mir einfach alles sch*** läuft. Ich schaue viel zu viel nach rechts und links, sehe mein Leben überhaupt nicht mehr & alles extremst negativ. Ich habe deswegen auch im Moment überhaupt garkeine Lebensqualität mehr. Aber ich nehme mir ab sofort vor, alles nicht mehr ganz so eng zu sehen! & wenn’s mal nicht so läuft, wie man sich’s vorstellt.. das Leben geht weiter! Jede einzelne Sekunde zählt, die man eigentlich glücklich genießen sollte! Danke!❤️

    • Stefaniegoldmarie
      20. Juni 2016 / 12:11

      Hey❤️
      Oh wie schlimm 🙁 das tut mir sehr leid…
      Ich kenne das, weil es bei mir auch so war! Aber glaub mir: vor allem der Druck vor dem Abitur ist SO umsonst. Ich hätte mich viel weniger stressen müssen und wäre genau so gut gewesen. Aber in dem Moment will man das glaube ich nicht hören, ich weiß…
      Du sagt es! Das Leben geht weiter. Und deines ist nicht weniger toll als das von anderen! Und wenn mal etwas nicht zu 100% klappt, frage dich wirklich mal was dann ist. Meistens ändert sich nichts oder nicht viel.😘
      Ganz viel Kraft dir😘

  14. 19. Juni 2016 / 20:48

    Hallo liebe Stefanie!
    Mal wieder hast du es geschafft, meine Gedanken darzulegen. Schon öfter habe ich mich in deinen Post wiedererkannt, und dieses Mal schon wieder. Du beschreibst die Angst, diese Kontrolle los zulassen unglaublich gut… Aber du kannst trotzdem unglaublich stolz auf dich sein, wie weit du schon gekommen bist. Bei mir geht das ganze jetzt schon 6 Jahre, in denen ich 3x in der Klinik, und 5x im Krankenhaus war. Ob ich was von meiner Kindheit/Jugend hatte? Nicht wirklich. Und leider werde ich immer wieder rückfällig, wie momentan – und seit Dezember letzten Jahres versuche ich etwas zu ändern, zuzunehmen, aber die Magersucht ist eben stärker, als die meisten sich vorstellen können. Dennoch muss ich hinzufügen, dass du mich motivierst. Man muss nicht auf leckeres Essen verzichten, um schlank zu sein. Besonders nicht, wenn man so viel Sport wie du und ich macht. Seit ich 5 Jahre bin, bin ich nämlich Leistungsläuferin, und möchte meine Passion niemals aufgeben müssen, die Pause von fast 2 Jahren war schlimm genug, das kannst du dir bestimmt vorstellen.
    So zum eigentlichen Punkt: Bleib so wie du bist: herzlich, ehrgeizig, lieb und wunderschön – aber stell‘ deine Gesundheit immer an erster Stelle! Hört sich wahrscheinlich komisch an, aber wenn du mal reden möchtest, ein offenes Ohr hab ich immer 🙂 Wir alle sollten LEBEN, und uns nicht selbst Steine in den Weg schmeißen.
    Liebste Grüße,
    Eva 🙂

    • Stefaniegoldmarie
      20. Juni 2016 / 12:15

      Hey du Liebe❤️
      Ich bin froh, die damit helfen zu können! Wirklich, denn genau das will ich damit😘
      Das tut mir so leid, dass das so lange schon andauert bei dir und macht mich wirklich traurig! Das kannst du mir glauben, denn es gibt nichts schlimmeres 🙁
      Aber du bist eine Kämpferin! Du wirst das auch schaffen und bist bestimmt schon weit gekommen. Aber ich weiß, dass das ewig dauert leider 🙁
      Auf jeden Fall wünsche ich dir nur das beste! Und wenn du Fragen hast oder Hilfe/einen Rat brauchst, dann kannst du dich immer melden!
      Xoxo😘😘

  15. Caroline
    20. Juni 2016 / 21:06

    Hi ! I just discover you blog and i actually love it !
    Do you really eat for your breakfast what you post on your blog ?
    I also want to tell you that I am French and I am a little bit disappointed because some post are translated but, for example not that one. Even if Google is my friend, it’s sad because I don’t understand what you write 🙁
    This is not a reproach of course ! Keep going your blog is awesome, and you’re beautiful !
    Have a nice night
    Xxx

  16. 23. Juni 2016 / 10:11

    Steffi, das könnte mein Text sein! Genauso geht es mir! Hast du meine Rede auf Snapchat gehört zuletzt? Wie schlecht es mir ging wegen meinem schlechten Gewissen? Danke für deine lieben Worte.
    Ich freue mich auf den Tag, an dem wir uns kennenlernen!
    Lottie
    http://www.lottieslife.com

  17. veg.fruitia
    27. Juni 2016 / 21:04

    Ein Wort: DANKE!
    Dieser Beitrag hat mich wirklich getroffen. Ich folge dir schon zu Beginn und schon seit dort bist du super motivierend, die Worte haben es nochmals auf den Punkt getroffen. Ich seh‘ mich selbst so sehr wieder. Du kannst stolz auf dich sein wie weit du bereits gekommen bist und ich bin mir sicher du wirst es noch weiter schaffen, Schritt für Schritt!
    Ich freue mich dich weiter auf dem Weg ‚verfolgen (oder besser begleiten)‘ zu dürfen, mach weiter so

    Alles Liebe veg.fruitia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.