Everything Happens for a Reason

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Blouse: Zara | Shorts: Mango | Bag: Michael Kors | Sneaker: Superga | Watch: Rosefield

Hey ihr Lieben,

Heute melde ich mich wieder einmal mit einem neuen Post zurück. Einerseits, um euch noch eines meiner liebsten Outfits und ein paar Eindrücke von dem tollen September Wetter, das wir letzte Woche in Österreich hatten, zu zeigen und andererseits auch, um ein weiteres Mal meine Gedanken mit euch teilen zu können.

Früher konnte ich nie etwas mit der Redewendung, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert, anfangen. Oft sah ich hinter Dingen einfach keinen Sinn. Zur Zeit geht es mir aber wirklich so, dass ich das alles selbst durchlebe, dass Everything Happens for a Reason eben doch für so viele Bereiche in meinem Leben der richtige Ausdruck ist.

Genau genommen fangen diese Gedanken bei mir schon an, als ich ganz klein war. Damals habe ich eine sehr wichtige Person viel zu früh gehen lassen müssen, ohne deren Verlust bestimmt so einiges anders gelaufen wäre.

Das hat mich geprägt und vor allem auch meine Art wie ich mit Menschen umgehe bzw. meine Angst vor großen Verlusten. In meinen letzten Posts schreibe ich schon darüber, dass ich so auch immer vermehrt die Kontrolle gesucht habe, die ich dann dadurch ausgeübt habe, indem ich durch Hungern meinen Körper ‘kontrollieren’ wollte. Dazu habe ich euch zwar schon ausführlich erzählt, jedoch ist es ein weiterer Schritt, der wohl nicht passiert wäre, wenn ich zuvor nie solche Erfahrungen machen hätte müssen.

Den Rest kennt ihr ja bereits. Worauf ich aber hinaus will, ist, dass ich euch Mut machen will, dass selbst hinter meiner damaligen Situation, in der sich so viele von euch befinden, irgendwo ein Sinn steckt.

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Nummer eins sind all die Erfahrungen, die ich über die vergangenen Jahre gesammelt habe und die mich mental wirklich um so viel stärker gemacht haben.

Oft frage ich mich wirklich, welche Ansicht auf das Leben ich wohl hätte, wenn ich das alles nicht durchlebt hätte?  Würde ich es gleich wertschätzen? Wäre ich genau so dankbar für alles?

Ich weiß es nicht.

Nummer zwei ist mein Wissen und mein Gefühl mit meinem Körper richtig umzugehen und ihn zu kennen. Wenn ich zurückdenke, war mir alles, was mit Ernährung und Gesundheit zu tun hat, früher ziemlich egal. Ich habe mir darüber keine großen Gedanken gemacht. Klar, im Nachhinein betrachtet habe ich mich (dank meiner Familie) immer schon halbwegs gesund ernährt und Sport getrieben, doch ich quasi nie mit dem Thema konfrontiert. Als ich dann aber in meine Essstörung gerutscht bin, war ich gezwungen, mich damit zu befassen und jetzt bin ich auch verdammt froh darüber, weil ich mich für mein Alter wirklich gut damit auskenne und weiß, wie viel und vor allem was mein Körper braucht.

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Nummer drei ist die Erkenntnis, wie sehr man jeden Tag schätzen und das tun sollte, was einem Spaß macht und was einen weiterbringt. Das ist ein Punkt, der vielen von uns schwer fällt, da man sich als junger Mensch, der so wie ich eine gute Schulausbildung genossen hat und sich weiterbilden möchte, in der Lage befindet, zu glauben, dass jeder von einem verlangen wird, einmal einen angesehenen und erfolgreichen Job auszuüben. Das möchte man auch, keine Frage! Doch oft trifft man dann Entscheidungen, die man vielleicht später bereuen wird.

Noch vor zwei Jahren ging es mir mit meinem ersten Studium sehr ähnlich. Ich habe mich bevor ich mich für Molekulare Biowissenschaften eingeschrieben habe, nicht gefragt, ob es denn das ist, was ich in Zukunft gerne einmal machen möchte. Ich sah nur die Statistiken und die späteren Jobchancen mit dem Studium, die alle sehr positiv waren.

Auf jeden Fall hat es mir aber null Spaß bereitet. Und wenn ich dabei geblieben wäre, würde ich zwar in 1-2 Jahren wahrscheinlich im Labor eines großen Konzerns stehen, doch wollen würde ich das wohl nicht.

Das bringt mich auch zu meinem nächsten Punkt, denn was ich wahrscheinlich ohne all diese, nennen wir es mal ‘Ereignisse’ in meiner Vergangenheit, nicht begonnen hätte, wären Instagram und mein Blog. Da bin ich mir sogar zu 100% sicher, denn quasi alles, was ich hier schreibe und Poste hat in gewisser Weise einen Zusammenhang damit und macht mich als Person und Bloggerin zu der Stefaniegoldmarie, die ich eben auf Social Media bin.

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Ich denke gerade darüber so viel nach, weil der Blog im letzten Jahr wirklich immer und immer mehr einen sehr großen Teil in meinem Leben einnimmt, der mir sehr wichtig ist und für den ich schon einmal eine 40 Stunden Woche einplanen kann. Ich schreibe hier für euch, kooperiere mit Firmen und mir werden täglich einfach so viele neue Möglichkeiten geboten, für die ich im Moment einfach nur dankbar bin.

Wenn ich zurückdenke, habe ich mit meinem Instagram Account, mit dem ja alles begann, und auch mit dem Blog nie den Gedanken verfolgt, dass sich das alles einmal in diese Richtung entwickeln würde. Ich habe es eifach gemacht. Ich hatte Spaß daran, auch wenn es die ersten 1 1/2 Jahre sehr viel Arbeit war, die keinen Cent abgeworfen hat. Viele fragen sich jetzt bestimmt warum und das frage ich mich im Nachhinein auch oft. Aber irgendwie habe ich mir diese Frage damals nie gestellt und bin einfach nur meiner Leidenschaft gefolgt, die mein Leben jetzt quasi um 180 Grad gedreht hat.

Warum erzähle ich euch das alles jetzt? Wie gesagt, ich weiß wie schwer es sein kann, wenn man einmal Zeiten durchlebt, die vielleicht alles andere als rosig sind. Wenn man Tage hat, an denen man wirklich alles anzweifeln möchte und einfach auch keine Lust mehr hat, weiterzumachen. Aber am Ende jedes Tunnels ist ein Licht und habt immer im Kopf, that everything happens for a Reason. That´s it!

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3 Kommentare

  1. 20. September 2016 / 20:28

    Danke Steffi für diesen unglaublich tollen, motivierendem und inspirierendem Post! Ich bin auch sehr jung, noch jünger als du und habe für mein Alter auch schon einiges durchgemacht und mein Leben war alles andere als leicht! Wenn ich so an die Geschichten von uns beiden denke, dann sind sie fast genau gleich und ich finde es einfach so faszinierend, dass ich so jemanden gefunden habe, der aber schon da raus ist und der mir hilft auch rauszukommen! DANKE, DANKE, DANKE AN DICH LIEBE STEFFI!
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    http://www.instagram.com/sandraslusna/

  2. 21. September 2016 / 2:15

    Ich glaube, dass jeder diese Gedanken kennt. Und auch ich habe mich irgendwann damit auseinander gesetzt, dass es doch alles einen Grund haben muss, warum es so passiert. Manchmal ist es bestimmt nicht immer leicht und in diesem Moment kann man es auch nicht verstehen, warum es gerade so passieren musst, aber irgendwie führt doch alles immer zu einem Punkt, den man auf keinen Fall bereut.

    Liebe Grüße,
    Kathleen von http://www.kathleensdream.de

  3. 25. September 2016 / 20:55

    Ich hab dich lieb maus !!
    Mehr kann ich dazu nicht sagen das hast du toll geschrieben. Alles passiert aus einem Grund und ich hoffe ein Grund wird sein das wir uns ganz ganz bald endlich persönlich kennen lernen <3

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