Hey ihr Lieben,

Ich kann es immer noch nicht glauben, aber das Jahr 2016 neigt sich nun wirklich dem Ende zu. Um genau zu sein, sind es nur noch drei Tage. Drei Tage von 365, von 12 Monaten oder 52 Wochen, die voll mit Erfahrungen, Eindrücken und auch vielen Hochs und Tiefs waren. Zum Schluss kann ich aber vor allem eines sagen: 2016 war ein gutes Jahr, also ich bin bereit für 2017.

Ja auch heuer habe ich mich hingesetzt und das Jahr 2016 noch einmal für euch revue passieren lassen. Ich weiß, wie sehr ihr meine monatlichen Updates (Dezember siehe hier) liebt, also habe ich NATÜRLICH auch nicht lange überlegt, ob ich denn einen Blogger Jahresrückblick für 2016 schreiben soll.

Nun sitze ich also da und versetze mich erst einmal gedanklich zurück. Was ist alles in dem einen Jahr passiert? Es ist doch so schnell vergangen! Fakt ist: viel zu viel! Vor allem im letzten Jahr kommt es mir so vor, als hätte sich ständig was getan und irgendwie ist (fast) nichts beim Alten geblieben. Besonders für mich selbst gilt das am meisten. 2016 ist definitiv das Jahr gewesen, in dem ich einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit gemacht habe und mich im vergleich zum letzten Jahr einfach selbst enorm weiterentwickelt habe. Ich weiß, dass einem das oft nicht auffällt und man glaubt, nie ans Ziel zu kommen, doch wenn man so wie ich einfach mal ein Jahr zurückblickt, werden einem verdammt viele Veränderungen auffallen, glaubt mir. Aber dazu gleich mehr, denn ich habe mir gedacht, einfach Monat für Monat für euch aufzuschreiben, um nicht (wie so oft) den roten Faden zu verlieren und diesen Rückblick ins Jahr 2016 ein wenig übersichtlicher zu gestalten. Also ich bin bereit für 2017. Seid ihr es?

Jänner

Nachdem 2015 größtenteils ein super Jahr war für mich, bin ich vor allem gegen Ende bzw. Anfang Jänner ein wenig in ein ‚Loch‘ gefallen, wenn man es so nennen kann. Ich hatte auf der Uni viel zu tun, der Blog beanspruchte immer mehr Zeit und noch dazu hatte ich zu dem Zeitpunkt auch noch knapp 4-5 kg weniger auf der Waage. Alles in allem, wuchs mir der Druck damals ganz schön zu Kopf, weshalb ich für mich selbst beschloss, dass es so auch nicht weitergehen kann. Wie ihr wisst, bin ich ein Mensch, der alles immer zu 100% kontrollieren und perfekt machen möchte. Ich war an einem Punkt, wo meine Kontrolle wieder einmal Überhand genommen hatte und ich mich verbissen durch den Alltag quälte, ohne mich dabei selbst zu fragen, ob es mir gut ging. Ich weiß es noch ganz genau, als ich das Schlechte Gewissen meines Lebens bekommen habe, weil ich eine Prüfung geschoben  und gedacht habe, mein ‚Ruf als gute Studentin‘ sei vorbei. So, einmal laut gelacht bitte HAHA. Ja, aber so habe ich noch vor einem Jahr geglaubt, dass es wichtig ist, immer das zu tun, was scheinbar von einem verlangt wird. Doch wer verlangt das? Weder meine Familie, noch der Professor noch sonst jemand-außer mir selbst. Und das ohne Grund. Genau das musste ich verstehen, dass man sich selbst nur Steine in den Weg legt, wenn man alles im Leben zu schnell und perfekt machen will. Dass es dieses ‚perfekt‘ einfach nicht gibt und dass es vor allem eines ist: die eigene Einstellung, was man als perfekt ansieht.
So habe ich es also schön langsam wieder geschafft, mir ein wenig den Druck zu nehmen und einen ersten Schritt zu tun, in die richtige Richtung.

Februar

Die Uni war für Semester Nummer zwei geschafft und ich hatte endlich einen Monat Ferien, in dem ich mich eigentlich voll und ganz auf den Blog konzentrieren konnte. Und das habe ich auch getan. Ich war einige Male in Wien bei meiner lieben Valentina, mit der ich wirklich eine tolle Zeit hatte (bald komm ich wieder :*) und außerdem in Frankfurt auf einer Borger Konferenz, auf der ich so viele liebe Menschen kennenlernen durfte. Im Februar fasste ich auch den Mut, um euch einen meiner längsten und sicherlich auch persönlichsten Beiträge hier zu posten: wie ich es nach vier Jahren schön langsam aus meiner Essstörung geschafft habe. Euer Feedback damals war einfach ein Wahnsinn! So viele von euch haben sich in meinen Worten wiedererkannt und mich bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Vor allem aber hat es mich glücklich gemacht, mit meiner Geschichte und mit dem, was ich mache, so viele Menschen erreichen zu können. Letzten Endes habe ich das Ganze auch deshalb begonnen und mache es nach über zwei Jahren noch immer wahnsinnig gerne!

 

März

Neues Glück, neues Semester-wie man so schön sagt. Nachdem ich mich im Wintersemester quasi selbst mit meinem unnötigem Druck an die Grenzen gebracht hatte, wusste ich, dass ich das nicht noch einmal genau so machen will. Meine Devise lautete also, lockerer an das Ganze heran zu gehen und nicht schon ein Monat vor einer Prüfung quasi in Panik zu verfallen und sich von allem und jeden um sich herum abzukapseln sozusagen. kay so schlimm war es nicht, aber ihr wisst, was ich meine :p Das gelang mir auch eigentlich ziemlich gut und wenn ich etwas gelernt habe, dann dass man mit weniger Stress und Druck einfach viel besser ist. Zumindest ist das bei mir so.

Was den Blog und Social Media angeht, hat sich auch im März viel getan. Ich war wie immer oft in Wien, was einfach auch eine super Abwechslung zum Uni Alltag war, und hatte tolle Kooperationen. An erster Stellen sollen einmal Manner oder Cocoa Cola genannt werden. Nicht zu vergessen ist auch der Videodreh für Römerquelle, für den ich mit der lieben Valentina zu Gast bei Naked Kitchen war.

April

Und so war auch schon der April da und mit ihm endlich der Frühling. Ihr wisst, dass ich der absolute Frühlings- und Sommermensch bin, also konnte ich es quasi kaum noch erwarten, bis die Tage wieder länger wurden und die Temperaturen stiegen. Außerdem knackte ich im April endlich die 100k auf Instagram. Schon witzig, wenn man mal ganz an den Anfang zurückdenkt. Das hätte ich mir wohl damals nie gedacht, in welche Richtung sich alles entwickeln würde bzw. was für eine Rolle Social Media nun einfach in meinem Leben spielt! Im April stand bei mir an der Uni doch wieder ein wenig Lernen am Programm, weshalb mir leider nicht so viel Zeit für den Blog geblieben ist.

Mai

Der Mai war ein toller Monat! Vor allem was meine Kooperationen und Kampagnen mit wirklich tollen Firmen anging. So habe ich mit Emmi Caffe Latte oder Cluse zusammengearbeitet, meine Römerquelle Kampagne wurde veröffentlicht und ich war für Zalando beim Powerhouse Event in Wien. Der Mai hat mir aber auch gezeigt, dass das Bloggen so viel mehr ist, als schöne Bilder zu schießen oder mit Firmen zusammen zu arbeiten. Besonders in diesem Monat sind Freundschaften entstanden und gefestigt worden, die heute zu meinen engsten zählen und wofür ich unendlich dankbar bin.

Juni

Mein Geburtstagsmonat stand an. Doch leider auch der Monat, in dem ich auf der Uni noch einmal auf die Probe gestellt werden würde, denn genau einen Tag danach fand quasi die größte Klausur im Semester statt. Ich weiß, es geht uns allen Ende Juni gleich, doch am Geburtstag ist es dann doppelt bitter. Obwohl ich also viel zu tun hatte für die Uni, habe ich es irgendwie geschafft auch halbwegs aktiv hier auf dem Blog zu sein und dabei auch nicht wie erwartet selbst auf der Strecke zu bleiben.

Im Juni gab es aber auch noch ein kleines Kooperation Highlight für mich. Und zwar ging ein kleiner Traum in Erfüllung, als ich nach einer Anfrage seitens Nespresso, mit ihnen die neuen Envivo Lungo Kaffeekapseln promoten durfte. Den Post findet ihr hier.

Juli

Hallo Ferien-endlich! Doch wer gedacht hat, ich mache nun wirklich drei Monate ‚Ferien‘, der hat sich geirrt. Denn was für mich einst als Hobby begonnen hat, war mittlerweile mein kleiner zweiter Job geworden. Endlich hatte ich die Zeit, die mir das ganze Jahr über gefehlt hat, um allen Anfragen gerecht zu werden und einfach Vollgas geben zu können.

So ging es im Juli unter anderem nach Hamburg, ich war Teil der Starbucks Teavana Kampagne, arbeitete mit Little Lunch oder Odernichtoderdoch.de zusammen und war einige Male in Wien auf Events oder für Interviews.

August

Ihr merkt schon, mein Sommer verging so schnell, dass mir quasi die Zeilen fehlen :p Aber Anfang August stand erst einmal Berlin am Programm. Der Kurztrip mit dem Mädels war wirklich ein kleines Highlight für mich und wird definitiv 2017 nachgeholt werden. Es war wirklich eine tolle Zeit und ich habe Berlin auch als eine meiner liebsten Städte bisher erlebt. Ich war also echt positiv überrascht :p

Außerdem wurde ich im August von der Fit For Fun Zeitschrift zum Blogger des Monats gewählt, was mir wirklich viel bedeutet, zumal es nicht nur eine meiner liebsten Zeitschriften ist, sondern auch eine der größten in Deutschland. Dazu standen tolle Kampagnen mit Vöslauer, Daniel Wellington, Paul Hewitt und einige Events an. Langweilig wurde mir also nie :p

September

Und schon war der September da. Einer der stressigsten Monate überhaupt und dabei hatte die Uni nicht einmal noch angefangen! Im September war ich viel unterwegs. Quasi jede Woche bei meinen Mädels in Wien oder auf einem Event oder aber ich habe trainiert. Ja genau, denn im September war ich in Paris beim Halbmarathon im Disneyland dabei. Zusammen mit meiner Schwester ging es also für vier Tage ab ins Land von Walt Disney.

Außerdem startete ich mit De´Longhi eine tolle Kampagne zum Tag des Kaffees und war im fünf Sterne Naturhotel Forsthofgut zu Gast. Dass mir da zum Lernen wenig Zeit geblieben ist, ist denke ich klar oder? :p

Oktober

Tja, den Oktober wollte ich dann etwas ruhiger angehen. Wollte, jaja. Denn im Oktober war einfach wieder viel zu viel geplant. Schon in der zweiten Uniwoche ging es noch einmal nach München zu Freeletics in den Headquater. Das war wirklich ein tolles Event, das richtig Freude machte. Ansonsten beschränke ich mich eher auf Kooperationen, die ich einfach von daheim aus erledigen konnte, da Montag und Freitag leider fix mit Uni verplant waren und ich schön langsam für die nächsten Klausuren im November zu lernen beginnen sollte.

Ich habe aber trotzdem viel gemacht. Ein paar Highlights waren Kampagnen mit Cluse, Hilcona, Casali, odernichtoderdoch.de, Starbucks oder t: by tetesept.

Irgendwie war ich auch nach dem Sommer, der zugegeben auch ein wenig chaotisch war, froh, dass die Uni wieder begonnen und ich einen geregelten Tagesablauf hatte. Natürlich musste ich mir die Zeit auch wieder besser einteilen, aber dadurch, dass ich in meinem Studium kaum Anwesenheitspflicht habe und es zu einem großen Teil einfach Eigenverantwortung ist, lässt sich das meist ganz gut unter einen Hut bringen.

November

Ja der November, den verbrachte ich dann wirklich in der Bib und habe gelernt. Auf einem einzigen Event von Myclubs Anfang des Monats war ich noch, aber das war´s eher mit Blog Aktivitäten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich da aber auch einmal gebraucht. So sehr ich das Bloggen liebe, ist mir die Uni dann doch einfach auch zu wichtig und das ist auch gut so. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich an einem Punkt war, an dem ich einfach ein wenig Abstand von dem Ganzen gebraucht habe. Es war alles ein wenig viel die letzten Monate. Aber ich bin auch froh, das eingesehen zu haben. Denn vor einem Jahr, nein wahrscheinlich auch noch vor einem halben, hätte ich das nicht. Doch ich habe mich in erster Linie einmal danach gefragt, was mir im Endeffekt am meisten bringt. Sich mit Blog und Uni zu stressen oder Blog lieber Blog sein zu lassen für ein paar Wochen und 100% bei der Sache zu sein, was die Uni angeht? Ich habe mich für letzteres entschieden und es war richtig so.

Außerdem war meine Prüfung ja schon am 23, also ging es gleich am Wochenende wieder Wien und in der letzten Novemberwoche hatte ich dann auch wieder mit dem Blog und Instagram einiges zu tun, noch ein paar Weihnachts Gewinnspiele für euch zu organisieren und der ein oder anderen Kooperation nachzugehen.

Dezember

A december to remember-das war er wirklich! Ich glaube, die Tage an denen ich daheim war, kann man an einer Hand abzählen. Im Dezember standen wirklich viele tolle Projekte und Kooperationen am Programm und noch dazu war fast Weihnachten-die schönste Zeit im Jahr!

Nachdem ich gleich am 1.12 in Linz beim Blogger Kochen im Vapiano war, ging es am Montag für vier Tage Schifahren nach Zürs am Arlberg. Tui Österreich hatte für mich die Reise organisiert und wenn ich ehrlich bin, ist sie auch zu einem ganz großen Highlight 2016 geworden. Den Blogpost dazu findet ihr hier. Kaum war ich einen Tag daheim, ging es zusammen mit der lieben Jules nach Hamburg für drei Tage. Wir waren für einen Videodreh vor Ort, über den ihr bald mehr erfahren werdet. Zwei Tage später ging es dann erneut Schifahren. Und zwar nach Leogang in den Salzburger Hof. Tja und dann war der vierte Advent da, ich hatte noch immer keine Geschenke und noch eine Prüfung zu schreiben. Im Endeffekt hat alles perfekt gepasst und ich bin bereit für 2017!

Ich bin wirklich gespannt, was das neue Jahr mit sich bringt und freue mich nun erst einmal auf Silvester und genieße den Rest meiner Weihnachtsferien. Was war denn euer Highlight im Jahr 2016? Und seit ihr bereit für 2017?

Xoxo

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