Meine Bildbearbeitung | Blog und Instagram

Hey ihr Lieben,

Wenn es eine Frage gibt, die ihr mir nahezu täglich stellt, dann ist es, wie ich meine Bilder bearbeite. Nicht nur meine Kameraausrüstung, sondern auch meine Bildbearbeitung scheint bei euch ein großes Thema zu sein, also werde ich in diesem Post einmal genauer darauf eingehen.

Vorweg möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich bei weitem kein Profi bin. Ich liebe es nur zu fotografieren und ich hoffe, das merkt man auch 🙂 Aber legen wir los mit dem Post zu meiner Bildbearbeitung.

Nachdem ich die Fotos mit meiner Canon Eos 6D und dem Sigma 35mm f.1.4 Festbrennweiten Objektiv geschossen habe, sind sie natürlich noch nicht ‚Blog- und Instagramtaugich‘ wenn man das so nennen kann.

Dass ich meine Bilder-wie jeder-nachbearbeite, ist kein Geheimnis, aber trotzdem hat da jeder denke ich so seine eigene Art vorzugehen. Auch ich habe schon viel herum probiert, aber so wie ich zur Zeit meine Bilder bearbeite, bin ich eigentlich ganz zufrieden damit.

Den Anfang macht Lightroom

Zu allererst importiere ich meine Bilder immer in Adobe Lightroom. Wenn ich euch die Investition in ein Bilderbearbeitungsprogramm empfehlen kann, dann ist es Lightroom. Wo vielen Photoshop noch eine Nummer zu groß ist, ist Lightroom einfach perfekt. Hier lassen sich quasi alle Basiseinstellungen vornehmen, sowie Schärfe, Sättigung, Helligkeit etc. verändern. Aber dazu später mehr, denn zunächst importiere ich meine Bilder nur in Lightroom und wähle dann die besten aus.

Photoshopped?

Der nächste Schritt ist nämlich, das Bild, das ich gerade in Bearbeitung habe, in Photoshop zu übertragen. Das funktioniert dank zusammenhängendem Adobe Creative Cloud Abo von Lightroom aus ohne Zwischenspeichern mit nur einem Mausklick.

Was ich in Adobe Photoshop verändere, ist vor allem die Schärfe und der Weißabgleich. Ich finde diese beiden Tools einfach noch einmal um ein Stück besser als in Lightroom, also werden meine Bilder immer zuerst in Photoshop geschärft und der Weißabgleich gemacht.

Das allein würde schon reichen, aber meistens nehme ich noch ein paar mehr Änderungen wie Kontrast, Sättigung, Kurven, Farbkorrektur vor. Einige wenige Schritte, die ich mittlerweile ‚automatisiert‘ habe und quasi auf jedes Bild ähnlich anwenden kann, um das Beste rauszuholen.

Alles auf Anfang

Nachdem ich mein Foto nun wieder (mit einem Mausklick :P) direkt in Lightroom gespeichert habe, stehen alle Einstellungen dort wieder quasi bei null. Nun geht es also darum, Helligkeit, Sättigung, Lichter, Tiefen, Klarheit etc. genau so anzupassen, wie ihr es gerne für eure Bilder haben möchtet. Es gibt dort quasi keine Vorgaben in dem Sinn, denn jede Bildserie ist anders und muss anders bearbeitet werden. Aber eines könnt ihr euch merken: zu viel des Guten sollte es NIE sein! Deshalb schaut immer, dass eure Bilder schon auf der Kamera schön aussehen und ihr wirklich nur noch Kleinigkeiten verändern müsst, sodass eventuell die Farben mehr zum Leuchten kommen, der Weißabgleich zu 100% passt und und und. Aber das könnt ihr glaube ich ganz gut an meinem Vorher Bild sehen, dass es schon vor der Bearbeitung nicht schlecht ausgesehen hat 🙂

 

Der letzte Schliff

Dann exportiere ich das Bild und es ist fertig, um gepostet zu werden. Naja fast, denn wenn ich Bilder auf Instagram poste, bekommen sie noch einmal den letzten Schliff verpasst. Und zwar in der App VSCO, wo ich einfach noch dezent einen Filter drüber lege. Auch hier gilt wieder, dass ihr es nicht übertreiben solltet, damit es nicht künstlich wirkt und die Farben verfälscht aussehen.

Zum Schluss ändere ich dann ab und an einfach noch ein wenig die Helligkeit, Highlights oder auch Lux in der Instagram App und fertig-that´s it!

Ich hoffe natürlich, dass euch der Post die ein oder andere Frage beantworten konnte und dass ihr nun ein wenig mehr Einblick habt, wie die Arbeit hinter den Kulissen aussieht bei mir 🙂 Falls ihr noch etwas wissen möchtet, könnt ihr es mir gerne in die Kommentare schreiben 🙂
Xoxo

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11 Comments

    • Stefaniegoldmarie
      9. Februar 2017 / 19:10

      Gerne :)) Oh super! Ja daas Gefühl kenne ich zu gut :*

  1. Ella
    8. Februar 2017 / 20:51

    Also ich finde man sieht es den Bildern an, dass du das total gerne machst! <3 Ich bin jedes mal total baff, wenn ich Bilder von dir sehe. Die Bilder von sich aus sind schon so schön und dann noch die Schärfe, Farben ect. wahnsinn! Ich wünschte, ich hätte auch so ein Talent. 😉

    • Stefaniegoldmarie
      9. Februar 2017 / 19:10

      Oh danke dir so sehr <3 Das ist echt mega lieb :*

  2. 9. Februar 2017 / 8:21

    Hallo Stefanie,

    einfach erklärt. Mit dem Filter kann man gar nicht häufig genug erwähnen, diese dezent einzusetzen. Es gibt gerade auch für Portraits so viele Apps in Bezug auf Weihzeichnung, das ich mich frage, wie jemand das noch schön finden kann?! Oftmals haben die Personen die diese nicht dezent einsetzen keine Zeichnung mehr im Gesicht. Für Filter finde ich Photoshop wesentlich passender. Hier kann man einfach mit verschiedenen Filtern experimentieren und diese kombinieren und die Deckkraft anpassen. Dazu hatte ich vor einiger Zeit mal einen Artikel geschrieben: http://photography-leisner.de/plugins-overlays-photoshop/ In diesem liste ich verschiedene Anbieter auf. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Filtern von Taydoo für Photoshop und Lightroom gemacht.

    Viele Grüße
    André

    • Stefaniegoldmarie
      9. Februar 2017 / 19:08

      Hey 🙂 Ja das stimmt! Danke dir für den Tipp! Ich werde mir den Post natürlich durchlesen. Klingt super spannend 🙂

  3. 9. Februar 2017 / 14:18

    Ich bearbeite meine Fotos ähnlich wie du, jetzt wo ich endlich mal ein wenig mehr damit klarkomme. 🙂

    Lg.

    • Stefaniegoldmarie
      9. Februar 2017 / 19:11

      Ach super :))

  4. 11. Februar 2017 / 10:32

    Hallo Stefanie,
    ein super Artikel ist das. Du hast mir sehr viele nützliche Tipps gegeben.
    Ich werde in Zukunft das Thema Bildbearbeitung auch mehr in den Vordergrund stellen 🙂

    Grüßle
    Claudia

  5. 13. Mai 2017 / 0:16

    Thank you for the tips, your photos are always so flawless <3 and I love them, yet I am still getting the hang of using lightroom myself haha

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