Im Nationalpark Hohe Tauern mit dem SalzburgerLand

Hey ihr Lieben,

Ich bin nun seit Donnerstag wieder daheim von drei wunderschönen Tagen, die ich im Nationalpark Hohe Tauern mit dem SalzburgerLand verbracht habe. Außerdem waren die liebe Angie (inklusive Pippa :)) und Jules, sowie Eva von Fräulein Flora auch mit dabei, um gemeinsam die Natur im Nationalpark mit mir zu erkunden und viele ereignisreiche Momente zu erleben, die wir sicher so schnell nicht mehr vergessen werden. Obwohl ich ja selbst in Salzburg lebe, habe ich das Bundesland von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Und zwar von einer entspannten, ruhigen, die aber dennoch nicht langweilig sondern ganz schön abwechslungsreich ist. Was wir genau alles rund um die Regionen Rauris und Uttendorf im Nationalpark gesehen und gemacht haben, erfahrt ihr gleich. Vorher muss ich aber auch noch eimal betonen, wie glücklich wir uns in Österreich eigentlich noch schätzen können, so eine unberührte Natur im eigenen Land zu haben, und nicht tausende Kilometer fahren zu müssen, um diese traumhaften Kulissen zu erleben. Hier kommt aber nun eine kleine Zusammenfassung mit meinen Highlights im Nationalpark Hohe Tauern mit dem SalzburgerLand.

Tag 1: Greifvogelschau auf der Hochalm, Goldwaschen beim Bodenhaus in Rauris

Pünktlich um 10:00 Uhr am Vormittag ging es vom Salzburger Bahnhof zusammen mit Jules und Angie, die mit dem Zug gekommen waren, in Richtung Nationalpark. Unsere erste Station war das schöne Rauris, wo wir nach einer etwas kurvenreichen Autofahrt erst einmal im Landgasthof Weixen unser Mittagessen genossen. Gestärkt ging es dann sogleich weiter in unserem Programm. Ein Besuch auf der Hochalm in Rauris stand an, bei dem wir live bei der Greifvogelschau dabei sein durften. Greifvögel sind für Österreich ja nicht wegzudenken, denn nicht umsonst ziert der Adler das Bundeswappen unseres Landes. So führte uns also ein Falkner 45 Minuten lang die seltenen Greifvögel (unter ihnen auch einen Uhu, der einfach so süß war!) vor und erzählte und einige Fakten über sie. Nur knapp über unseren Köpfen ließ er sie hin und her fliegen-das war ganz schön beeindruckend!

Der Tag war aber natürlich noch nicht zu Ende und so war unser nächster Stop beim Bodenhaus in Rauris, wo wir das Goldwaschen ausprobieren konnten. Ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass ich mir darunter gar nichts vorstellen konnte. Als wir dann quasi ‚eingeschult‘ wurden und mit Gummistiefel und Schaufel erst einmal Schotter und Kies aus dem Wasser holten um daraus ein wenig Gold zu gewinnen, dachte ich noch: ‚Ist doch bestimmt ganz einfach.‘ Naja, das war es wirklich nicht und so musste man es mir gleich zwei Mal vorzeigen, damit ich auch ein paar ganz winzige Goldplättchen finden konnte.

Tag 2: Stand-Up Paddling am Grünsee, Wandern durch den Nationalpark in Uttendorf

Tag Zwei startete für uns schon sehr zeitig. Um genau zu sein, machten wir uns um Punkt 6:30 vom Hotel auf den Weg in Richtung Uttendorf, wo wir nur aufgrund einer Sondergenehmigung der ÖBB die Gelegenheit hatten, auf dem Grünsee bei der Mittelstation Stand-Up Paddling auszuprobieren. Normalerweise ist es nämlich auf allen Seen rund um die Gletscherwelten Weißsee verboten. Ich war dementsprechend aufgeregt, da es für mich das erste Mal war und ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Schon bei unserer Ankunft in Uttendorf bei der Talstation wurden wir schon herzlich von Lisa vom Tourismusverband Uttendorf Weißsee empfangen, die uns die nächsten zwei Tage begleitete. Und je weiter wir mit der Gondel nach oben fuhren, umso mehr gerieten wir alle ins Staunen. Es ist wirklich so wunderschön dort! Ihr könnt euch also gar nicht vorstellen, was das für ein Gefühl war, auf einem Stand-Up Paddel am Grünsee Mitten in der Natur zu sein. Das war Entspannung pur!

Nachdem wir mittags im Alpengasthof Enzingerboden wirklich super leckere Moosbeer Nocken gegessen hatten, die eine echte Salzburger Spezialität sind, waren wir gestärkt, um am Nachmittag den Nationalpark rund um den Wiegenwald zu erkunden. Um Punkt 13 Uhr trafen wir uns mit Nationalpark Ranger Alexander, der uns durch die Natur führte. Es war wirklich interessant, was er uns alles über die Hohen Tauern und die Region rund um Uttendorf zu erzählen hatte. Ein weiteres Highlight während der Wanderung waren auf jeden Fall auch die vielen Moosbeeren (oder Heidenbeeren), die dort gerade Saison haben und quasi überall neben dem Weg wachsen. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich als Heidelbeer-Liebhaberin wirklich alle drei Meter stehen bleiben musste, um Beeren zu naschen. Dementsprechend blau waren auch meine Finger und meine Zunge von den vielen Beeren. Unsere Wanderung führte uns wie gesagt knapp 3 1/2 Stunden zum Wiegenwald, wo wir neben der großen Vielfalt an Bäumen und Gräsern auch von der Ferne eine Gams beobachten konnten. Den Rückweg zur Mittelstation Grünsee mussten wir aber ein wenig schneller antreten, denn über uns braute sich ein ziemliches Unwetter zusammen. Letzten Endes sind wir zwar alle nass geworden, waren aber froh, endlich in der Gondel zur Bergstation Weißsee zu sitzen.

Die Nacht in Uttendorf verbrachten wir außerdem wirklich am Berg, denn auf knapp 2500m liegt dort das erst kürzlich renovierte Berghotel Rudolfshütte direkt beim Weißsee. Nach dem einchecken trafen wir uns gleich zum Abendessen. Später gingen wir alle zusammen noch ein Stück hinauf, um eine noch bessere Aussicht über den See und die Umgebung zu bekommen. Ich fühlte mich richtig entspannt und genoss einfach die atemberaubende Natur. Kaum zu glauben, solche Plätze bei uns in Österreich und noch dazu in Salzburg zu finden!

Dann machten wir uns auf in unsere Zimmer und holten unsere Schwimmsachen für´s SPA, das neben einer Sauna mit Blick auf den Großglockner außerdem ein Hallenbad beinhaltete. Ein weiteres Plus war außerdem der Fitnessraum, der mit einigen Geräten ausgestattet war. So kam auch meine Laufeinheit am nächsten Morgen nicht zu kurz. Wir fielen dann aber auch schnell hundemüde ins Bett, denn Tag 3 begann auch wieder früh für uns.

Tag 3: Sonnenaufgangswanderung am Weißsee in Uttendorf

Um 6:00 hieß es am dritten Tag schon wieder aufstehen für uns, denn ein weiteres Highlight der Zeit im Nationalpark Hohe Tauern mit dem SalzburgerLand stand am Programm. Und zwar ließen wir es uns nicht nehmen eine kleine Sonnenaufgangswanderung zum See zu machen. Obwohl es doch ein wenig kalt und vor allem wenig war, war es das frühe Aufstehen auf jeden Fall wert! Drinnen wartete dann schon das Frühstücksbuffet auf uns, auf das wir uns alle schon gefreut hatten.

Das waren sie also, meine Highlights von drei wundervollen und wirklich entspannten Tagen im Nationalpark Hohe Tauern mit dem SalzburgerLand. Ich habe wirklich jede Sekunde dieser Reise durch das schöne Salzburg genossen und bin mir sicher, dass es nicht der letzte Besuch gewesen sein wird, denn solche Plätze wie die in Rauris oder Uttendorf sind wirklich einzigartig für mich.

Xoxo

 

*In Zusammenarbeit mit dem SalzburgerLand. Danke auch an das Team von Fräulein Flora für die tolle Organisation!

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2 Kommentare

  1. 7. August 2017 / 9:32

    Ma die Bilder sind alle so schön geworden! 🙂 Besonders das Schmetterlings-Bild lieb ich! 🙂 Waren sooo nette Tage mit dir! 🙂

    Bussis, Angie
    hellopippa.com

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