War es das wert? | Wahrscheinlich mein persönlichster Post

 

Hey ihr Lieben,

Als ich zu schreiben begonnen habe, war mich nicht klar, dass das wahrscheinlich mein persönlichster Post werden würde, den ich je online gestellt habe. Und glaubt mir, es war eine Überwindung. Ich bin froh und erleichtert, die Gelegenheit zu haben, meine Gedanken und Erfahrungen mit euch teilen zu können, weil ich finde, dass sie für manche relevant sein könnten. Ich liebe es im Moment einfach allein zu sein und ein wenig Zeit für mich zu haben. Meistens denke ich dann viel nach. Ich lasse auch oft die letzten Jahre Revue passieren, schaue mir alte Fotos an, schwelge in Erinnerungen. Nicht selten macht mich das, an was ich denke aber traurig und zwar verdammt traurig. Während ich diese Zeilen niederschreibe, fühlt es sich so an, als würde gerade wieder alles in mir hochkommen. Ich stelle mir viele Fragen. Wie konnte es dazu kommen? War es das wert? Ich möchte hier heute bewusst noch einmal ein ernstes Thema ansprechen, das ich oft einfach links liegen lasse. Doch Fakt ist, es ist ein Teil von mir, den ich nicht leugnen kann. Außerdem sehe ich es als meine Pflicht an, meine Reichweite auch dahingehend zu nutzen, vor allem an diejenigen von euch zu appellieren, die vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation sind, wie ich es noch vor gar nicht allzu langer Zeit war. Lange habe ich mich nicht getraut darüber zu sprechen, ja ich habe mich auch dafür geschämt, doch man kann die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen, also stehe ich zu dieser Krankheit, die mich lange nicht losgelassen hat. Gestern erst habe ich in einer Online Zeitung einen Artikel gelesen, der mich ganz schön zum Nachdenken angeregt und berührt hat. Im Mittelpunkt stand ein Mädchen, dass an einer Essstörung- zwar Bulimie, aber das tut nichts zur Sache-litt und beim Lesen stellten sich mir die Haare auf und ein klarer Schauer lief mir über die Schultern. Natürlich war der Text richtig herzergreifend, doch auch, weil ich mich in ihr selbst wiedererkannt habe. Mit knapp sechzehn Jahren hat sich mein Leben komplett verändert. Das war der Zeitpunkt als ich angefangen habe gegen mich, mein Leben und vor allem meinen Körper zu arbeiten. Ich habe mich auf unter 40 Kilo gehungert, war vernarrt einfach die Kontrolle über alles zu haben und verlor so das Gefühl an Lebensfreude, das ich noch wenige Monate davor hatte, als ich gesund war. Wenn ich zurückdenke, dann waren die Jahre danach zu einem großen Teil verlorene Jahre für mich, die ich einer Krankheit gewidmet habe, die ich mir selbst nie eingestehen konnte und deren Grund ich lange nicht kannte. Wer bis jetzt immer noch Bahnhof versteht: es geht um´s Thema Essstörung und warum ich finde, dass ihr darüber bescheid wissen solltet, was diese Krankheit mit einem anstellen kann.

Es passierte alles so schnell

Worte wie ‚das passiert mir nie‘ kommen mir so bekannt vor. Ich dachte ja auch immer, dass es unmöglich ist, dass gerade ich in eine Essstörung wie Magersucht hineinrutschen würde. Doch ich war mir scheinbar nicht darüber bewusst, wie sehr man ihr unterlegen ist. Sie ist quasi immer präsent bei allem, was man macht. Auch wenn man sich noch so sehr gegen sie zu wehren versucht, schafft man es nicht. Es ist ein Teufelskreis, in dem man gefangen ist und aus dem man nur schwer wieder entkommen kann. Viele können es gar nicht mehr und genau deshalb darf man Essstörungen nicht unterschätzen. Bei mir ging es ja auch so schnell. In der Zeit von Ende März bis Juni habe ich knapp 17 Kilo abgenommen und letzten Endes war mein Herz kurz davor stehen zu bleiben, weil ich so schwach war und mein Körper in einer Art Ruhezustand. Ich kann von Glück sprechen, dass mich der Arzt bei einer Routineuntersuchung nicht mehr nach Hause ließ, denn wer weiß, was sonst passiert wäre.

Falsche Selbstwahrnehmung

Wenn ich mir Fotos von früher ansehe, dann stellt es mir die Haare auf und ich schlage die Hände über dem Kopf zusammen. Wie konnte ich das nur schön finden? Ich sah aus wie zwölf, obwohl ich fast erwachsen war. Doch das Traurige ist ja, dass einem das nicht auffällt. Ich fand mich mit unter 40 Kilo noch immer nicht zu dünn. Jetzt kommen mir beinahe die Tränen, wenn ich diese Bilder vor mir sehe. Man will das aber einfach nicht wahr haben. Man versteht nicht, warum jeder will, dass man zunehmen soll. Man sieht das sogar eher als Bestrafung oder als Gefühl des Versagens. Zumindest war das bei mir so und ich bin richtig froh, dass sich meine Selbstwahrnehmung dahingehend in eine richtige Richtung gewandt hat. Wenn mich jetzt jemand fragt, würde ich immer sagen, dass es auf keinen Fall schön finde, so dünn zu sein. Ich finde eher, dass man traurig, müde und ausgelaugt aussieht. Gesund ist definitiv etwas anderes.

Abnehmen zu wollen ist nicht der Grund

Viele fragen sich bestimmt nun, wie man denn in so eine Krankheit rutscht, oder? Ich kann euch nur sagen, dass es in meinem Fall NICHT das Gewicht war, denn ich war nie dick und das sind auch die meisten Magersüchtigen nicht bzw. nie gewesen. Ich war immer sportlich, hatte eine normale Figur und hätte kein Kilo weniger haben müssen. Doch jede Essstörung passiert im Kopf und das ist auch der Grund, warum sie so schwer zu heilen ist. Man kann nicht einfach wieder zunehmen und die Sache ist vom Tisch. Das dachte ich nämlich auch, doch dem war nicht so. Mein Grund ist wohl das schlimmste, was mir je in meinem Leben passiert ist und ich glaube genau deshalb fällt es mir noch schwerer, überhaupt darüber zu schreiben. Ich habe als Kind einen der wichtigsten und wunderbarsten Menschen, den es gibt, verloren und bin bis heute nicht darüber hinweg gekommen-werde ich auch nie. Auch jetzt kann ich es nicht einfach hinschreiben, da es zu viel in mir aufwühlen würde. Doch Fakt ist, dass ich deshalb immer Angst habe, dass mein Leben aus dem Ruder läuft und ich etwas gesucht habe, dass ich kontrollieren konnte. So habe ich also angefangen meinen Körper zu kontrollieren. Ich habe mir eingeredet, dass so alles besser ist. Der Erfolg, den mir jedes Kilo weniger gebracht hat, fühlte sich gut an und bestätigte mich.

Druck perfekt zu sein

Wie gesagt, wollte ich Kontrolle haben. Ich bin generell jemand, der am liebsten alles kontrollieren würde und es wirft mich aus der Bahn, wenn ich es einmal nicht kann. Natürlich bin ich da heute schon um einiges gelassener und kenne meine Grenzen, doch als Teenager konnte ich das auf keinen Fall verstehen. Ich setzte mich also selbst unter Druck und wollte perfekt sein. Die Frage ist nur für wen, denn die Menschen um mich herum haben mich davor genau so gemocht wie ich war. Eigentlich war sogar das Gegenteil der Fall, denn durch meine Art alles kontrollieren zu wollen und den Druck den ich mir selbst machte, verlor ich vor allem eines: meine Lebensfreude. Ich war nicht mehr der gleiche lustige Mensch wie davor. Ich war antriebslos und verstand keinen Spaß mehr. Das hat wirklich lange gedauert, bis ich wieder angefangen habe, irgendetwas positiv zu sehen. Ich weiß, dass auch der Druck, der durch soziale Medien transportiert wird oft kritisch zu betrachten ist und bestimmt auch dazu beiträgt, dass junge Mädchen anfangen, einem Ideal nachzueifern, das in der Relität nicht existiert. Und genau deshalb ist es mir ein Anliegen, meine Geschichte mit euch zu teilen. Auch wenn es eine große Überwindung ist. Das ist es mir wert.

Die Folgen

Über die Folgen einer Essstörung sind sich die wenigsten bewusst. Das war ich auch nicht, um ehrlich zu sein. Ich verstand auch nicht, warum ich erst einmal drei Wochen im Krankenhaus verbringen musste, wo man mir Infusionen angehängt hat und so ziemlich jedes Körperteil und Organ auf Schäden untersucht hat. Doch wenn man innerhalb von so kurzer Zeit doch um die 17 Kilo abnimmt, dann haben Knochen und Organe meistens doch darunter gelitten. Ich weiß noch, dass ich mich nach jeder größeren Portion Essen fast übergeben musste, weil ich schon eine chronische Gastritis entwickelt hatte oder dass ich nicht mehr mit überschlagenen Beinen dasitzen konnte, da meine Nervenbahnen auf den Füßen so frei lagen, dass ich Stromtherapie machen musste um keine Lähmungserscheinungen davonzutragen. Von meinen psychischen Folgen, die mich begleiteten haben ich noch gar nicht angefangen zu schreiben. Ich weiß noch, dass ich zu dieser Zeit quasi mit jedem gestritten habe. Es tut mir im Nachhinein am meisten leid, was ich meiner Familie angetan habe, die immer für mich da war. Ich konnte es einfach nicht mehr hören, dass mir jeder immer sagen wollte, dass ich zunehmen sollte. Ich wollte das nicht hören. Nachts bin ich oft aufgewacht und habe zu weinen begonnen-aus dem Nichts und ohne Grund. Ich war innerlich so unruhig und mich hat wirklich fast alles aus der Bahn geworfen. Natürlich hatte ich auch psychologische Hilfe (was mir damals übrigens richtig peinlich war!), doch ich finde immer, dass das wenig Sinn hat, wenn man selbst nichts ändern will und nur hingeht, weil man ‚muss‘. So war das bei mir leider. Ich musste einfach mit der Zeit merken, dass es das alles einfach nicht wert war.

Einen Ausweg finden

Deshalb musste ich einen Ausweg finden. Einerseits wurde mir immer und immer mehr klar, dass ich früher um so vieles glücklicher war und ich wollte dieses Gefühl wieder haben. Ich wusste, dass ich vieles nicht mehr ändern konnte, denn das kann keiner mehr. Aber man kann aus allem das Beste machen. Das Wichtigste ist einfach, dass man sich verdammt viel Zeit nimmt, denn die braucht man auch. Von heute auf morgen geht gar nichts. Ich habe jetzt fast fünf Jahre gebraucht, um sagen zu können, dass ich zu einem großen Teil mit dem Thema abgeschlossen habe bzw. dass ich nie wieder in diese alten Muster zurückfallen möchte. Den Grund zu kennen und diesen zu bekämpfen bzw. sich darüber bewusst zu sein, ist außerdem das Einzige, das einem wirklich helfen wird. Abschließend möchte ich noch einmal sagen, dass ich hoffe, mit meinen Worten vielleicht ein paar jungen Mädels da draußen, die davor stehen, den gleichen Fehler zu machen wie ich damals, die Augen geöffnet zu haben. Letzten Endes sind es verlorene Jahre, die ihr einer Krankheit schenkt, die es nicht wert ist.

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32 Kommentare

  1. 17. Oktober 2017 / 22:35

    Du bist so ein besonderer Mensch! <3
    DANKE für den ehrlichen und berührenden Beitrag!
    Ich bin mir zu 100000% sicher, dass du damit Menschenseelen geheilt und bestärkt hast!

    Bussis
    Mara

    • Stefaniegoldmarie
      17. Oktober 2017 / 22:56

      Maaaara <3 <3 <3 Nochmal danke da :** Bin so froh, dass i di hab!
      Xoxo

  2. 17. Oktober 2017 / 22:53

    Wow Steffi! Der Beitrag hat mich echt zu Tränen gerührt und ist einfach wahnsinn. Ich bin froh, dass du dieses Thema ansprichst, weil uns durch die Werbung so viel suggeriert wird wie man „perfekt“ ist. Einfach nur wow! Für deinen Mut vor allem!

    • Stefaniegoldmarie
      17. Oktober 2017 / 22:57

      Daaaanke Marlies, so lieb :)) JA des stimmt und deshalb is mir das auch so ein großes Anliegen!

  3. 17. Oktober 2017 / 22:53

    Ganz toller Beitrag Steffi 😌🙏! Es freut mich für dich, dass du heute so gut damit umgehen kannst und mit der Krankheit abgeschlossen hast. Deine Geschichte wird ganz bestimmt vielen weiterhelfen!

    Liebe Grüße,
    Marcel

    • Stefaniegoldmarie
      17. Oktober 2017 / 22:56

      Vielen lieben Dank! Das freut mich, das zu lesen. Naja ich glaube zu 100% werde ich das nie, aber zur Zeit passt es so ganz gut für mich 🙂

  4. Sara Lesniewicz
    17. Oktober 2017 / 23:02

    Liebe Stefanie
    Du kannst dir nicht vorstellen wie ich mich für dich freue, dass du den Ausweg gefunden hast. Ich kann mich noch ganz genau an die Story/oder den Beitrag erinnern indem du erwähnt hast, dass vielleicht irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, wo du über das Thema Essstörung sprechen wirst und heute ist er endlich gekommen 😌 Ich danke dir wirklich sehr für den Blogpost und freue mich umso mehr, dass es dir nun besser geht. Ich hatte selber eine schwierige Zeit und weiß genau was du mit den Worten meinst (Streitereien standen an der Tagesordnung,) zum Glück habe ich mich auch durchgekämpft und geschafft aus dem Teufelkreis rauszukommen ❤️😌

    • Stefaniegoldmarie
      17. Oktober 2017 / 23:44

      Danke liebe Sara❤️Das ist so so lieb von dir! Jaaaa genau, das war im Frühling glaube ich! Fühl dich gedrückt💋

  5. Julia
    17. Oktober 2017 / 23:19

    Hallo Stefanie!
    Wow, was für ein ehrlicher und vor allem sehr persönlicher Post! Ich finde es bewundernswert, dass du deine Reichweite nutzt, um über eine derart ernste Erkrankung aufzuklären. Selbst mit der besten Unterstützung kann man sich letzten Endes nur selbst aus diesem Teufelskreis befreien. Dein Post deckt die verschiedenen Facetten der Krankheit wirklich gut ab.
    Was deine eigene Geschichte betrifft, hast du diesen Verlust ja schon öfter angedeutet und ich kann mir vorstellen wie schwer es sein muss, so etwas überhaupt zu erwähnen. Verliert man eine geliebte Person schon so früh, fehlt sie schließlich immer und man kann sie auch nicht mehr zurückholen. Meinen allergrößten Respekt, dass du so etwas Persönliches teilst!! Wie du selbst ja schon geschrieben hast, kann man aus allen Dingen nur das Beste machen…
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall einen schönen Herbst u viel Erfolg beim Studium!!
    LG, Julia

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 0:53

      Daaaanke dir für den langen und lieben Kommentar! Der bedeutet mir wirklich sehr viel😘Genau, man kann nichts ungeschehen machen und deshalb muss man immer nach vorne schauen☺️💋

  6. mara.
    17. Oktober 2017 / 23:21

    Liebe Steffi!
    I finds echt super, dass du de Seite mit uns teilst – i glaub damit bist du wirklich a große Hilfe und a Bestärkung für viele, die in so einer Situation sind! 🙂
    I hoff, dass in der Hinsicht bei dir immer positiv weitergeht – des hast da echt verdient!
    Danke für deine ehrlichen Worte! 🙂
    :* mara.

    P.S. Du schaust super aus – und vor allem a wieklich glücklich!! :))

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 0:51

      Daaaanke dir liebe Mara❤️so so lieb von dir😘xoxo

  7. Isabel S.
    17. Oktober 2017 / 23:22

    Liebe Stefanie!
    Ich bin zutiefst berührt von Deinen Worten und zücke den Hut vor Dir! Meinen größten Respekt, glaube Dir sofort, dass Dir das Niederschreiben nicht leicht gefallen ist.
    Du hast gute Worte gefunden, die hoffentlich viele erreichen werden.
    Du bist ein toller Mensch!

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 0:51

      Danke dir meine Liebe, das lese ich gerne <3 Schönen Abend :*

  8. 18. Oktober 2017 / 1:49

    Liebe Stefanie,
    Auch wenn ich selbst nie mit diesem Thema in Berührung gekommen bin möchte ich trotzdem ein paar Worte verlieren. Es bedarf sehr viel Mut und Kraft sein Inneres offen zu legen und ich finde es so stark von dir, dass du deine Seite und deine Reichweite genau dafür nutzt. Danke, dass du anderen Mädels helfen möchtest.
    Ich war selbst stark übergewichtig und vermutlich ähneln sich die Gedanken die man hat sehr – der Blick in den Spiegel, die kritische Begutachtung und die Angst wieder dick zu werden sind unterschwellig immer da. Es gibt Tage da spielen sie keine Rolle und es gibt Tage da ziehen sie dich runter. Umso wichtiger ist es, dass man offen darüber spricht damit man weiß, dass man nicht alleine ist!
    Du bist eine wunderschöne Frau und ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deine Zukunft. Ich wünsche dir Kraft und Stärke, damit diese Krankheit in deinem Leben keinen Platz mehr hat.
    Fühl dich fest umarmt! ❤️
    Liebe Grüße,
    Nina

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 8:41

      Liebe Nina❤️danke für deinen super lieben und berührenden Kommentar!😘Ich verfolge dich ja schon lange auf Instagram und habe so den Respekt vor dir! Du hast vollkommen recht-man bekommt das lange Zeit nicht aus dem Ubterbewusstsein…
      Alles Liebe😘

  9. 18. Oktober 2017 / 6:42

    Ich finde es unglaublich mutig und wichtig, dass du darüber schreibst. Danke dafür!

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 8:38

      Vielen lieben Dank😘Das freut mich so, das zu lesen🙋🏼

  10. Evelyn
    18. Oktober 2017 / 6:44

    Wow! Ich muss einfach Danke sagen – unglaublich geschrieben!

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 8:37

      Oh das ist so so lieb von dir😘

  11. 18. Oktober 2017 / 7:51

    Liebe Stefanie! Ich kann mich soooo in dich hinein-versetzen! Bei mir kam es zwar zu keinem „längeren“ Krankenhausaufenthalt, aber es war trotzdem grenzwertig! Ohne Arschtritt von meinem Arzt, wäre ich heute wohl auch nicht da, wo ich jetzt bin. Auch ich habe jetzt noch mit den Spätfolgen zu kämpfen.
    Danke für deine Offenheit 🙂

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 8:39

      Chrissi❤️jaaa ich weiß 🙁 Total, richtig schade, dass man so einen Tritt wirklich braucht 🙁

  12. 18. Oktober 2017 / 8:01

    Liebe Steffi,

    großen Respekt davor, dass du deine Krankheit öffentlich gemacht hast! Du kannst so stolz auf dich sein, dass du aus dem Teufelskreis raus gekommen bist, zumindest fast ganz!
    Ich bin mir sicher, dass du vielen jungen Mädchen ein Vorbild sein kannst!

    xoxo Alex

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 8:39

      Daaaaanke dir❤️Ja, das war wirklich nicht leicht…Das hoffe ich auch stark🙋🏼😘

  13. Nina
    18. Oktober 2017 / 10:13

    Liebe Steffi,
    danke für diesen Blogpost, er hat mich zu Tränen gerührt. Meinen Respekt, das du mit dem Thema mittlerweile so gut wie abgeschlossen hast und nun darüber redest. Ich habe mich vor einem Jahr selbst in Therapie begeben, da war ich noch an der Grenze zum Untergewicht. Ich bin froh, dass ich es getan hab, da ich kurze Zeit später wirklich einige Kilos verloren habe und beinahe in die Klinik hätte müssen.. Mittlerweile ein Jahr später habe ich leider immer noch nicht mein Zielgewicht erreicht, bin jedoch schon näher dran. Leider hast du Recht, es geht nicht ums GEwicht sondern um die Einstellung im Kopf.. Einige Dinge die du hier beschreibst, wie grundlos weinen, etc habe ich immer noch.. Ich frage mich selber wann das Ganze endlich ein Ende hat. Es ist richtig hart zu kämpfen und oft gibt es Situationen wo man am Liebsten aufgeben würde. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch frei sein werde, einfach wieder leben kann.
    Du bist ein totales Vorbild für mich und ich folge dir sehr gerne.
    Danke für alles.

    • Stefaniegoldmarie
      18. Oktober 2017 / 10:43

      Wow meine Liebe-dein Kommentar hat mich richtig berührt! Das stimmt vollkommen, es ist nicht das Gewicht sondern die Einstellung im Kopf. Ich hoffe sehr, dass du weiterhin nach vorne schaust <3 Fühl dich gedrückt :*
      Xoxo

  14. Katja
    18. Oktober 2017 / 19:20

    Liebe Stefanie !
    Ich möchte dir ein riesengroßes Lob dafür aussprechen das du diesen Blogpost geschrieben hast.
    Ich war ebenfalls vor vier Jahren Magersüchtig, zwar nicht aus dem Grund wie du das ich jemand wichtigen verloren habe, aber ich hatte damals auch dieses Gefühl ich müsse mein Leben und mich kontrollieren und perfektionieren um endlich glücklich zu sein, obwohl man durch diese Krankheit genau das Gegenteil erreicht.
    Ich erkenne mich einfach in jedem Satz wieder und ich bin echt froh das du diesen Text geschrieben hast, mir fällt es heute noch schwer mit Bekannten darüber zu reden bzw. versuche ich noch immer dem Thema auszuweichen obwohl ich auch endlich damit abschließen konnte.
    Bleib so wie du bist ! Es ist toll das du es heraus geschafft hast aus der Krankheit – ich musste auch feststellen das man den Weg aus der Krankheit nur allein bewältigen kann und es nur aus eigener Überzeugung schafft, und genau das war für mich der schwerste Punkt.
    Echt mutig deine Gedanken niederzuschreiben, du hast mir damit auch geholfen nochmal über alles was passiert ist nachzudenken.
    Danke und ganze Liebe Grüße xoxo

    • Stefaniegoldmarie
      20. Oktober 2017 / 0:15

      Wow dein Kommentar berührt mich wirklich sehr! Ja die Kontrolle ist oft ein Ausöser dafür leider 🙁 oh ja, ich kann das teilweise immer noch nicht bzw. nur, wenn ich jemandem wirklich vertraue. Danke dir auf jeden Fsll für deine lieben Worte <3 ich finde auch, dass man einfach im Kopf einen Schalter umlegen muss, der einem das Gegenteil beweist. Alles Liebe auch dir :*

  15. Katharina
    23. Oktober 2017 / 23:35

    Du bist toll! Ich finde es bemerkenswert, wie offen du mit dieser Situation umgehst.
    Du bist ein großes Vorbild für Mädchen da draußen, die vielleicht gerade mit den gleichen Problemen kämpfen.
    Bleib weiterhin so stark!
    Xxx

    • Stefaniegoldmarie
      24. Oktober 2017 / 0:21

      DANKE dir für den lieben Kommentar! :*
      Das freut mich so sehr, das zu lesen! <3

  16. Sarah
    25. Oktober 2017 / 5:00

    Liebe Stefanie,
    Ich verfolge deinen Blog schon länger, aber dieser Post hat mich wirklich berührt.❤️ Ich befinde mich zur Zeit in einer ähnlichen Siituation und es jetzt endlich schaffen da raus zu kommen, um mein Leben wieder genießen zu können. Deine Eorte kommen da genau zur rechten Zeit! Danke für deine Ehrlichkeit und dass du so etwas Persönliches mit uns teilst!
    Mich würde noch interessieren wie du dann genau zugenommen hast, also wie viele Kalorien du dann immer zu dir genommen hast?
    Liebe Grüße Sarah:)

    • Stefaniegoldmarie
      27. Oktober 2017 / 17:45

      Danke dir für den lieben Kommentar <3
      Ich wünsche dir auf jeden Fall nur das Allerbeste un bin sicher, dass du das schaffst :*
      Xoxo

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