Was war 2017 für mich?

Hey ihr Lieben,

Es ist so weit. 2017 ist in wenigen Stunden Geschichte. Nun sitze ich vor meinem Mac und tippe diese Zeilen, in Gedanken an die letzten Monate, in meine Tastatur. Was war 2017 für mich? Diese Frage habe ich mir schon des öfteren gestellt die letzten Tage. Und wisst ihr was, ich kann sie auch nicht mit einem einzigen Adjektiv beantworten. 2017 sind wahnsinnig viele Dinge passiert! Damit meine ich gute wie auch nicht so erfreuliche. Natürlich kann nicht immer alles super und nach Plan laufen, doch vor allem zum Jahresende hin habe ich noch einmal gemerkt, dass ich irgendwie nicht mehr ganz zu 100% zufrieden bin und es an der Zeit wird, wieder etwas zu ändern an mir. Aber wer ist das schon?! Wenn ich das Jahr aber als Ganzes betrachte, kann ich mich wirklich nicht beklagen! Ich habe in den letzten 12 Monaten wirklich viel auf die Reihe gebracht und bin um eine Menge erfahrener, reifer und einsichtiger geworden.

Mein persönlicher Rückblick

Auch hier am Blog möchte ich euch die Frage ,Was war 2017 für mich?‘ nun beantworten. Nachdem ich euch in meinen Instagram Stories nun schon durch meine Highlights des letzten Jahres mitgenommen habe, soll dieser Rückblick ein wenig persönlicher werden und vor allem ein wenig Einblick in meine Gedanken geben. Denn nach außen hin wirkt zwar alles immer so perfekt, doch glaubt mir, das ist es wirklich nicht! Ich habe so viele tolle Dinge erleben dürfen im letzten Jahr, doch es gab auch Tage, an denen hätte ich am liebsten alles hingeworfen, hatte keine Lust, keinen Antrieb, war verzweifelt… Aber genau das gehört für mich ebenso dazu, wenn man auf ein Jahr zurückblickt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, aus Fehlern gelernt, Freundschaften geschlossen, aber war auch traurig und unglücklich. Viel Spaß also beim Lesen meines ganz persönlichen Rückblicks von 2017.

2017 hab ich viel erlebt

So viel herumgekommen, wie im letzten Jahr bin ich schon lange nicht mehr. Nachdem der Jänner aufgrund von Abgaben und einer größeren Prüfung auf der Uni eher nicht so spannend war, war ich im Februar quasi nur unterwegs. Auch die darauf folgenden Monate waren stressig. Mittlerweile komme ich mit dem Flieger nun schon ganz gut allein ans andere Ende der Welt. Ich liebe es zwar, dass ich so viel herumkomme, aber im Herbst wollte ich dann einfach einmal daheim sein und mich auf meine Freunde und vor allem die Uni konzentrieren.

2017 war ein Jahr der Veränderungen

Es fing schon im Jänner an, als ich mich mit meinem Blog endlich offiziell selbstständig gemacht hatte. Ende Februar bin ich dann in meine erste Wohnung gezogen nach 1 1/2 Jahre daheim. Mir war das Pendeln einfach zu blöd und in ein Studentenheim wollte ich auf keinen Fall mehr. Nun hab ich sie also meine kleine, aber feine Wohnung drei Gehminuten von der Uni entfernt inmitten der Salzburger Altstadt. Ich glaube auch, dass ich mich als Person ein Stück weit verändert habe. Ich bin offener geworden, nicht mehr so versteift und mehr spontan. Natürlich bin ich noch lange nicht dort, wo ich eigentlich hinmöchte, aber gut Ding braucht eben Weile.

2017 hab ich viel nachgedacht

Ich bin generell jemand, der sich viel zu viele Gedanken und vor allem Sorgen macht. Auch wenn ich daran arbeite, alles positiver zu sehen und das auch auszustrahlen, fällt es mir nicht immer leicht. Vor allem abends, wenn ich allein bin, liege ich oft mal bis in die Morgenstunden wach und zerbreche mir den Kopf über alles mögliche. Das muss ich 2018 definitiv ändern. Eine positive Sache, die das Ganze aber bei mir bewirkt hat, ist, dass ich 2017 eine komplett andere Einstellung zum Leben entwickelt habe. Ich habe für mich herausgefunden, dass es einfach unmöglich ist, im Leben alles perfekt zu machen und habe mir dadurch einfach so viel Druck selbst genommen. Ich bin für mein eigenes Glück verantwortlich und niemand sonst. Ich entscheide, wen ich in mein Leben lasse und wen nicht. Oft muss man Entscheidungen eben gründlich hinterfragen, um sie als richtig oder falsch anzunehmen und nicht einfach naiv zu allem Ja sagen. Dazu gehört oft auch einiges an Überwindung.

2017 habe ich viel gelacht, aber ebenso viel geweint

Es gibt einfach so viele schöne und lustige Momente, an die ich mich zurückerinnre im letzten Jahr! Ich hatte Spaß, das Gefühl frei und ich selbst zu sein. Aber dennoch war ich verdammt oft traurig, hatte das Gefühl, alles zu haben, aber dennoch nichts. Hab hinter vielem keinen Sinn gesehen und fühlte mich allein gelassen. Ich fühlte mich irgendwie nicht ganz komplett und das tue ich auch jetzt nicht bzw. nie. Ich habe gelernt damit zu leben, denn der Grund dafür ist, dass jemand in meinem Leben fehlt, den ich nie mehr herbeischaffen kann. Ja, auch das macht mich nach all den Jahren immer noch traurig und oft frage ich mich auch nach dem Sinn dahinter. In solchen Momenten, die aber bestimmt jeder von uns auf irgendeine Art und Weise kennt, ist es wichtig, immer wieder aufzustehen, sich jemandem anzuvertrauen und auf sein eigenes Leben zu blicken und es in die Hand zu nehmen. Das ist es auch, was mich im letzten Jahr immer wieder dazu ermutigt hat, nicht aufzuhören, meine Träume zu verwirklichen. Man kann die Vergangenheit leider nicht ungeschehen machen, aber man sollte aus der Zukunft immer das Beste machen.

2017 habe ich viel über Freundschaften gelernt

Im letzten Jahr habe ich gemerkt, dass man verdammt schnell Freunde findet, sobald man Macht und Geld hat. Nur echt sind diese Freundschaften nie. Ich habe das Glück, generell jemand zu sein, der nur sehr schwer Menschen vertrauen kann und das hat mich auch schon vor so manch falscher Freundschaft bewahrt. Freunde sind die Menschen, die sich auch nach dir umsehen, ohne dass du es zuerst tun musst. Es gibt nichts Schlimmeres, als andauernd jemandem nachlaufen zu müssen. Wenn der andere kein Interesse zeigt, dann hat es für mich auch wenig Sinn, eine Freundschaft aufrecht zu halten. Da verbringe ich meine Zeit lieber mit den Menschen, die es auch schätzen.

2017 war ich vor allem dankbar

Wenn ich nun auf die letzten Monate zurückblicke oder gar an letzten Dezember denke, dann hätte ich mir NIE gedacht, dass ich 2017 so viel erleben darf! Ich habe mich so oft gefreut wie ein kleines Kind, als ich Anfragen für Kooperationen oder Reisen bekommen habe, von denen ich ein Jahr zuvor nur geträumt habe. Das hat mir wieder gezeigt, dass es das einfach wert war, die letzten Jahre so viel Arbeit in den Aufbau dieses Blogs und meiner Social Media Kanäle zu stecken. Arbeit, die ich nie hätte machen müssen, die mir kein Mensch angeschafft hat, außer ich mir selbst. Dank gilt aber auch allen Menschen, die mich bis hierher immer unterstützt haben. Zu nennen sind vor allem meine liebe Mama, die mittlerweile meine beste Fotografin ist, meine Schwester, die mir so viel hilft und die liebe Mara, mit der ich schon ein eingespieltes Team bin. UND natürlich möchte ich auch meinen Lesern und Follower noch ein GANZ GANZ GANZ großes Dankeschön dalassen, denn ohne euch wäre das alles hier sowieso nicht möglich!

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3 Kommentare

  1. Julia
    31. Dezember 2017 / 2:42

    Hallo Stefanie!
    Ein wirklich schöner, sehr persönlicher Rückblick!! Ich denke auch oft viel zu viel nach, habe dadurch aber schon manchmal eine andere Sichtweise auf Dinge bekommen und mich vielleicht sogar ein Stück weiterentwickelt. Letztendlich wäre ich aber froh, wenn ich mir weniger Sorgen machen würde. Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen, dass dich die Verlusterfahrung nicht mehr völlig aus der Bahn wirft, auch wenn es unfassbar schwer ist, damit umzugehen und man die geliebte Person leider nicht mehr zurückholen kann. Ich denke es ist wichtig, dass man verständnisvolle Bezugspersonen hat und mit seiner Trauer nicht alleine bleibt. Wie du schon geschrieben hast, kann man trotz negativer Erfahrungen versuchen, das Beste aus der Zukunft zu machen!
    Ich freue mich jedenfalls schon auf deine Posts im neuen Jahr 🙂
    Alles, alles Gute für 2018!!
    Liebe Grüße,
    Julia

  2. 31. Dezember 2017 / 11:38

    So ein toller Rückblick liebe Steffi! Hört sich nach einem richtig erlebnisvollen Jahr an mit wundervollen Menschen und Abenteuern. Auch wenn es nicht immer leicht war, muss man sich das Schöne daraus nehmen und aus den Fehlern lernen… Sicher war das Jahr auch schwer für dich, aber ich denke, du hast tolle menschen an deiner Seite, die dir helfen und dich auf andere Gedanken bringen.
    Liebe Grüße, Sandra

  3. 31. Dezember 2017 / 12:15

    Liebe Stefanie,
    es war ein super Jahr mit dir! Ich bin immernoch eine begeisterte Leserin deines Blogs und finde deine Entwicklung einfach nur toll! Ganz besonders freut mich, dass du eine Ehrlichkeit ausstrahlst und damit für mich eine so authentische Bloggerin bist.
    Mach weiter so und ich freue mich auf ein spannendes neues Jahr mit dir!
    LG Ina

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