Mein März | Monatsrückblick

Hey ihr Lieben,

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und wir haben mittlerweile Frühling. Ja, das Jahr rennt dahin. Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, dass ich in den letzten Wochen so einiges zu tun hatte für die Uni und für den Blog/Social Media. Mein März war etwas turbulent. Ich weiß, das es in den letzten Wochen hier wieder ein wenig ruhiger war, aber auch dafür habe ich so meine Gründe. Genau deshalb ist es auch wieder mal an der Zeit euch einen Monatsrückblick zu geben, was meinen März so ausgemacht hat und was in den kommenden Tagen und Wochen so ansteht.

Spannende Projekte

Im März standen bei mir gleich eine ganze Reihe an spannenden Projekten am Programm. Mir kommt vor, mein ganzer März bestand aus Arbeit für Social Media. Und wenn ich mir meine Posts so anschaue, stimmt das auch. Wie viele Stunden habe ich mit Fotografieren verbracht, habe meine lieben Fotografinnen (vor allem meine Schwester) zum Wahnsinn getrieben und wäre selbst oft fast verzweifelt?! Aber das gehört auch dazu. Und im Endeffekt haben wir es dann doch immer hinbekommen. Im März habe ich unter anderem mit Milka die Spurensuche nach dem verschwundenen Osterhasen umgesetzt, war für die Varena Vöcklabruck unterwegs, habe mit Microsoft kooperiert, eine Kampagne mit Nivea gemacht, die neue Waterdrop Sorte Relax promoted, habe den Account der Wiener Städtischen mit meinen Lauf Postings zum Vienna City Marathon bereichert, war mit mydays in Tirol, mit dem Salzburger Land in St.Johann und habe natürlich meine dauerhaften Kooperationen mit foodspring, foodist und Daniel Wellington umgesetzt. Das ist eine Menge, aber vieles steht erst in den Startlöchern und wartet nur darauf von mir realisiert zu werden. Ich weiß natürlich, dass Werbung oft kritisch betrachtet wird, doch für mich ist und bleibt es kreative Arbeit, denn glaubt mir, das ist nicht alles so einfach, wie es aussehen mag. Hinter jedem Post stecken Stunden an Überlegung über die richtige Herangehensweise, Bearbeitung, Email Konversationen mit Kunden, Telefonat etc. Alles in allem liebe ich diese Art der Arbeit und brenne darauf, kreativ zu werden und neue Projekte in die Tat umzusetzen. Seid also wie immer gespannt.

Neues Semester

Es ist März, das bedeutet ein neues Semester hat begonnen. Wobei ich eigentlich keine Ferien hatte, denn  nachdem ich am 1.2 eine große Prüfung hatte, war ich vier Tage in London und konnte dann gleich für die nächste am 22. Februar lernen und danach für eine am 14.3. Bei mir im Studium spricht man da von Diplomklausuren, für die man dann schon mal fast ein Monat lernt, um mit dem Stoff halbwegs klarzukommen. Aber ich habe sie alle drei geschafft und das ist die Hauptsache. Nun stehen die nächsten beiden Ende April am Programm, das heißt also, dass ich zur Zeit wieder einiges zum Lernen habe. Ich bin es aber mittlerweile gewöhnt, denn das gehört vor allem zu meinem Studium einfach dazu. Und im Nachhinein bin ich dann immer glücklich über jede Prüfung mehr, hinter die ich einen grünen Haken machen kann bzw. über die ECTS, die langsam aber sicher mehr werden.

St.Johann und Achensee

Nachdem ich außer meinem London Urlaub in den letzten Wochen nicht viel unterwegs war, ging es im März für zwei Kooperationen nach St.Johann/Aplendorf und zum Achensee nach Tirol. Ich war jeweils mit dem Salzburger Land und mit mydays vor Ort. Außerdem stand auch noch ein Shooting mit dem Otto Versand in Wien am Programm, bei dem ich bei Minusgraden im kurzen Rock fast abgefroren wäre. Die Fotos werdet ihr dann nächste Woche zu Gesicht bekommen.

Instagram Struggle

Ich sage es, wie es ist: Instagram macht mir schön langsam keinen Spaß mehr. Für was gibt man sich so viel Mühe mit seinen Fotos, wenn sie im Endeffekt nur ein Bruchteil der Follower sieht?! Wie sehr vermisse ich die Zeiten, in denen ich bei weniger Followern noch bis zu fünf Mal so viele oder oft noch mehr Likes hatte! Dass da schön langsam irgendwas nicht mehr stimmen kann, liegt auf der Hand. Ich weiß nur nicht, was ich ändern soll. Mittlerweile habe ich mich glaube ich auch schon damit abgefunden und freue mich umso mehr über jeden Like und Kommentar von euch!

Neue Kamera

Anfang dieser Woche habe ich mir nach langem Hin und Her eine neue Kamera gekauft. Und zwar nicht wie anfangs geplant die Canon 5D Mark 4 sondern die 6D Mark 2, die ja 2017 neu herausgekommen ist. Ich weiß, ich hatte davor schon eine 6D, aber die Mark 2 hat dann doch einige Funktionen, die meine ‘alte’ Kamera nicht hat. Und außerdem habe ich sie nun 2 1/2 Jahre, also ist´s der perfekte Zeitpunkt, um dafür noch ein bisschen Geld verlangen zu können. Seid also gespannt auf die Bilder mit meinem neuen Baby. (Diese hier sind noch mit der ‘alten’ entstanden.)

Osterferien

Das Wort ‘Ferien’ ist wieder relativ, denn ich sitze seit Tagen nur entweder vor dem Laptop und arbeite oder lerne für die Uni. Am Wochenende geht es dann zu den Verwandten nach Bad Leonfelden und am Mittwoch und Donnerstag nach Wien für zwei Kooperationen. Ich erzähle euch dazu bald mehr, aber auf eine freue ich mich schon seit knapp zwei Monaten!

April, April

Auch im April steht wieder einiges an. Ich habe schon ein paar richtig coole Projekte ausgemacht, die nur noch warten, umgesetzt zu werden bzw. online zu gehen. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, wieder mindestens drei Posts pro Woche hier online zu stellen. Rezepte, persönliches und Tipps und Tricks sowie Sachen, die ich einfach gerne mag. Das ist das, was euch am meisten interessiert und was mir am meisten Spaß macht. Das ist auch ein Grund, warum ich euch hier keine reinen Outfit Posts mehr online stellen möchte. Ich bin keine Fashion Bloggerin und finde, dass das andere viel besser können bzw. es so viele gibt, die einfach genau das Gleiche machen. Noch eine mehr in der Masse zu sein, das brauche ich nicht. Außerdem habe ich es satt, dass mein Kasten übergeht, nur weil ich neue Outfits zum Fotografieren brauche. Ist leider die Wahrheit bei mir. Wie gesagt, wenn sich jemand damit identifizieren und einen Maßstab setzen kann, dann ist das super und genau das lese bzw. schaue ich mir gerne an. Aber ich bin das nicht, war das nie und werde das nie sein.

Und zum Schluss: Wie geht es mir?

Ich weiß, in letzter Zeit bin ich wieder etwas ruhiger, auch in meinen Stories auf Instagram. Zur Zeit bin ich auch nicht zu 100% zufrieden mit allem. Mich stresst vieles und ich habe oft Zweifel. Ich weiß auch, dass diese Zweifel eigentlich unbegründet sind, denn die letzten Monate habe ich viel geschafft. Aber vielleicht ist es auch das. Vielleicht haben diese letzten Monate voller Arbeit und Lernen einfach ein wenig an mir gezehrt. Ihr wisst, ich bin ehrgeizig und mache etwas entweder ganz oder gar nicht. In letzter Zeit habe ich mich immer für´s Machen entschieden und war im Endeffekt auch froh darüber. Ich bin echt ein paar Mal über meinen Schatten gesprungen und hab Dinge gewagt, die mir dann aufgegangen sind. Aber trotzdem habe ich auch Angst, dass mir alles irgendwann zu viel wird. Im Moment passt es noch so ganz gut, auch wenn ich quasi 24 Stunden beschäftigt bin und kaum Zeit für etwas anderes habe, das nicht mit dem Blog oder der Uni verknüpft ist. Aber letzten Endes mache ich es ja auch gerne, das darf ich trotz allem einfach nie vergessen. Für mich ist und bleibt das hier ein Privileg, das ich nicht für selbstverständlich ansehe. Das wisst ihr, hoffe ich!

Auf jeden Fall wissen bestimmt viele von euch, dass die letzen Jahre für mich nicht so ganz einfach waren, was meine Gesundheit angeht. Ich spreche da vor allem von meiner Psyche, denn ich wollte immer einfach nur eines: glücklich sein. Mit einer Essstörung kann man das nicht, das steht fest. Zur Zeit denke ich wirklich viel nach, über alles was passiert ist und weiß mittlerweile auch über den Auslöser bescheid und kann darüber ganz gut sprechen. Ich kann es also endlich akzeptieren, was der erste Schritt in Richtung Besserung ist. Wann ich zu 100% glücklich sein werde, steht in den Sternen, denn dazu beschäftigen mich immer noch viel zu viele Dinge. Aber ich habe gelernt, trotzdem positiv zu denken und mir immer im Hinterkopf zu behalten, dass es Menschen gibt, denen es viel viel schlechter geht als mir.

So, und mit diesen Worten beende ich meinen Monatsrückblick. Mein März war anstrengend und abwechslungsreich aber schön. Hoffentlich wird der April auch so!

Was habt ihr so erlebt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

 

Comments

  • Lisa

    Toller Rückblick! Übernimm dich nicht und gönn dir auch mal einen freien Abend ohne lernen oder arbeiten. Ich bin darin auch ganz schlecht und es fällt mir schwer, einmal “nichts” zu tun, aber am nächsten Tag bin ich dadurch gleich viel ausgeglichener 🙂
    Liebe Grüße, Lisa