Postcard from Venice

Hey ihr Lieben,

Zur Zeit hat mich ganz schön das Fernweh gepackt. Ich zähle schon die Tage und Wochen bis zu den Semesterferien, denn dann habe ich endlich wieder Zeit zum Reisen. Weil ich im Juni wohl mehr vor meinen Büchern für die Uni als sonst wo verbringen werde, haben wir spontan entschlossen, am Wochenende noch einmal wegzufahren und Kraft zu tanken für die kommenden Wochen.

Venedig stand schon länger auf meiner Travel-Liste, denn es ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal dort gewesen bin. Also habe ich kurzerhand ein Hotel gebucht und am Freitag in der Früh ging es auch schon los nach Bella Italia. Also, let´s write a Postcard from Venice und viel Spaß beim Lesen meines kleinen Travel Diaries.

Sehenswürdigkeiten in Venedig

Begriffe wie Rialto Brücke oder Markusplatz dürften bestimmt jedem von euch ein Begriff sein. Natürlich sind die großen bekannten Sehenswürdigkeiten immer Anlaufstelle Nummer Eins, doch auch abseits vom touristischen Trubel gibt es in Venedig viel zu entdecken. Mir haben besonders die vielen kleinen Kanäle mit den Brücken gefallen, die so typisch für Venedig sind.

Ich muss auch erwähnen, dass ich nicht unbedingt ein Fan davon bin, mir alle touristischen und meist komplett überlaufenen Plätze einer Stadt anzusehen. Mir ist wichtiger, dass ich die Stadt für mich entdecke und eine Vorstellung davon bekomme, wie es abseits des Trubels zugeht. Natürlich ist das in Venedig nicht einfach, denn die Inselstadt ist nicht besonders groß und Touristen gibt es en masse-wir waren ja auch welche davon.

So finde ich, dass Venedig das perfekte Reiseziel für ein Wochenende ist, denn dann hat man die wichtigsten Dinge dort gesehen. Außer man interessiert sich besonders für Kunst und Kultur, dann kann man sich bestimmt noch ein paar Tage mehr ganz gut beschäftigen. Wie auch immer, wir waren also vor allem auch auf den Einkaufsgassen unterwegs, denn Shopping ist und bleibt Pflicht für mich, wenn ich in Italien bin.

Essen und Trinken in Venedig

Zugegeben, dieses Mal hätte ich mich etwas besser informieren sollen, was die Restaurants angeht. Dadurch dass wir ganz in der Nähe der Rialto Brücke gewohnt haben, sind wir m ersten Tag gleich einmal in einem eher touristischen und völlig überteuerten Restaurant gelandet. Den Namen habe ich mir nicht einmal gemerkt, aber für eine kleine Pizza, ein Stück Hühnerbrust mit Salat und Wasser haben wir gleich mal über 50€ bezahlt. Es war geschmacklich nicht schlecht, aber vom Hocker gehauen hat es mich auch nicht.

Ich würde euch deshalb unbedingt empfehlen eines der vielen kleineren Restaurants in der Nähe der Markthallen aufzusuchen und nicht unbedingt in der Nähe der Touristenanlaufstellen zu essen. Ein gutes Beispiel dafür ist auch das bekannte Caffè Florian am Markusplatz. Dort zahlt man alleine für´s Hinsetzen (!!) 6€. Wenn alle Plätze besetzt gewesen wären, hätte ich das ja noch halbwegs verstanden. Außerdem zahlt ihr für einen Kaffee im Zentrum um die 5€ und etwas außerhalb nur mehr 1,50€.

Was ihr auch unbedingt machen müsst, ist Aperol, Campari und Bellini mit Aussicht auf´s Meer zu genießen. Bei Sonnenuntergang ist das einfach wunderschön! Und natürlich darf die ein oder andere Kugel Eis nicht fehlen. Das können die Italiener nämlich wirklich besser als wir in Österreich.

Unser Hotel

Genächtigt haben wir im Ai Reali di Venezia vier Sterne Superior Hotel nahe der Rialto Brücke. Ich habe das Hotel online gebucht und war richtig zufrieden damit. Wir haben sogar ein Zimmer Upgrade bekommen und so in der Junior Suite genächtigt. Die Lage war für mich ausschlaggebend, dass ich mich für das Hotel entschieden habe. Ich würde fast behaupten, dass es kaum besser geht, denn wir waren quasi inmitten von Venedig zwischen Rialto Brücke und Markusplatz. So waren alle Wege schnell zu Fuß zu erreichen.

Außerdem war das Hotel nicht nur wunderschön, sondern auch toll ausgestattet. Es verfügte über einen Fitnessraum und ein SPA, sowie einen Garten. Das Personal war freundlich und zuvorkommend. Frühstück war auch inbegriffen, aber da muss ich sagen, dass ich mir in Italien generell schwer tue. Nicht weil es nicht gut war, sondern weil ich eben kein Fan von reichlich Süßkram in allen möglichen Variationen zum Frühstück bin. Was ich aber positiv anmerken muss, ist, dass es sogar Sojamilch und glutenfreies Müsli, Brot und Gebäck gab. Frisches Obst und Obstsalat waren natürlich auch vorhanden. Also satt wurde ich auf jeden Fall.

Wer also auf der Suche nach einem wunderschönen, zentral gelegenen Hotel für ein paar Tage Venedig ist, dem kann ich das Ai Reali di Venezia nur empfehlen. Natürlich sind die Zimmer eher hochpreisig, aber das ist eben Venedig.

Anreise und Parken in Venedig

Da Venedig nur knapp 5 Stunden mit dem Auto von Salzburg entfernt ist, entschieden wir uns gegen das Fliegen. Außerdem war die Reise wir erwähnt sehr spontan und von Salzburg wäre auch kein Flug zu diesem Datum gegangen.

Venedig ist ja bekanntlich komplett autofrei. Deshalb muss man sein Auto entweder am Bahnhof des Vororts Mestre abstellen oder in einer Parkgarage beim Stadteingang. Wir entschieden uns für Letzteres. Pro Tag zahlt man dort um die 25-30€ für´s Parken, also mit 60€ muss man für ein Wochenende rechnen.

In´s Innere der Stadt kommt man dann entweder mit dem Wassertaxi oder man geht zu Fuß. Es kommt einfach drauf an, wo man hin möchte und wie viel Zeit und Gepäck man hat. Wir haben bei er Anreise das öffentliche Wassertaxi zur Rialto Brücke genommen. Hier gibt´s natürlich auch wieder die Möglichkeit sich ein kleineres Taxi für sich allein zu mieten, doch das wäre dann deutlich teurer gewesen. Unser Fazit war aber, dass wir besser zu Fuß gegangen wären. Das Taxi war gesteckt voll mit Touristen, man konnte sich kaum bewegen und die paar Stationen zur Rialto Brücke und zum Hotel hätten wir auch locker zu Fuß geschafft. Beziehungsweise haben wir das bei der Abreise dann auch gemacht und sind die knapp 2km mit unseren Koffern gegangen. In Venedig ist übrigens alles gut beschildert, sodass wir nicht einmal eine Karte oder Google Maps gebraucht haben, um zum Parkhaus zurück zu gelangen.

Auf der Heimreise haben wir dann noch einen Abstecher nach Jesolo gemacht, sind einmal in´s Meer gesprungen und waren dann in knapp 5 Stunden wieder daheim in Salzburg.

Alles in allem war es ein wunderbarer Wochenendtrip, den ich auf diese Art definitiv öfter machen sollte! Wart ihr schon einmal in Venedig? Wenn nicht, dann ist es nun an der Zeit!

 

 

 

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