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Amsterdam Travel Diary

Hey ihr Lieben,

Schon vor Weihnachten haben meine Schwester und ich beschlossen, dass wir in den Semesterferien im Februar in eine Stadt fliegen wollen. Unser letzter gemeinsamer Städtetrip ist nun schon ein wenig länger her, also machten wir das Ganze fix. Unsere Wahl fiel auf Amsterdam, denn wir beide waren noch nie dort gewesen. Gesagt, getan und so ging es für uns von 12-15 Februar für drei Nächte in die niederländischen Hauptstadt. Von unserem Aufenthalt möchte ich euch heute in diesem Amsterdam Travel Diary ein wenig mehr erzählen.

 

Anreise

Mit ein Grund warum wir uns im Februar für Amsterdam entschieden haben, war, dass es im Moment täglich Direktflüge von Salzburg gibt. Wir mussten also nicht erst nach Wien oder München fahren, um von dort aus fliegen zu können. Alles in allem war die Anreise also richtig praktisch. Das Einzige, was man eventuell anmerken muss, ist, dass die Flüge meistens entweder ganz früh morgens oder spät am Abend gehen. Wir waren also am Dienstag erst um 23 Uhr in Amsterdam am Flughafen.

Nachdem wir dann beide müde waren, suchten wir uns schnell ein Taxi, denn auf eine Zug- oder Busfahrt ins Zentrum hatten wir keine Lust mehr. Auch wenn´s wohl der einfachste Weg um diese Uhrzeit war, sind wir gleich mal 50€ für knappe 15-20 Minuten bis ins Zentrum losgeworden.

Beim Heimflug mussten wir übrigens wieder das Taxi nehmen, da wir um 6 Uhr Boarding hatten und um halb 4 zum Flughafen gefahren sind.

Natürlich ist das Zentrum vom Flughafen auch super mit dem Zug zu erreichen, aber um Mitternacht bzw. um halb 4 in der Früh haben wir das nicht für die allerbeste Idee empfunden.

Durch Amsterdam sind wir dann immer zu Fuß gegangen. Ich bin sowieso jemand, der nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, wenn es unbedingt sein muss. Ich finde einfach, dass man eine Stadt viel besser erkunden kann, wenn man viel zu Fuß geht. Außerdem hatten wir das Wetter auf unserer Seite. Sonst hätten wir uns schon das ein oder andere Mal den Bus oder die Bahn genehmigt.

Unterkunft

Wie meistens habe ich ein paar Wochen zuvor das Hotel auf Booking.com gebucht. Ich habe mich für das NH City Centre Amsterdam**** entschieden, weil die Lage einfach absolut perfekt ist und der Preis für ein vier Sterne Hotel angemessen war. Jedoch wurden unsere Pläne erst einmal beim Check-In durchkreuzt, als uns an der Rezeption mitgeteilt wurde, dass das Hotel für diese Nacht ‚überbucht‘ sei, was anscheinend üblich ist.

Also mussten wir für die erste Nacht in ein anderes NH Hotel ‚ausweichen‘,  von denen es in Amsterdam glaube ich sogar 4 oder 5 gibt. In unserem Fall war das das NH Collection Grand Hotel Krasnapolsky *****

Natürlich war das ganz nett, ohne Aufpreis im 5-Sterne Hotel übernachten zu können, aber um Mitternacht wäre mir nach der Ankunft im Hotel wirklich lieber gewesen zu bleiben. Ich muss auch noch anmerken, dass wir nicht mal per Email verständigt wurden, denn sonst wären wir ja gleich ins ‚richtige‘ Hotel mit dem Taxi gefahren. Wenigstens waren die Hotels nur 5 Gehminuten voneinander entfernt.

Von der Umgebung hat mir persönlich das NH City Centre besser gefallen, da es einfach direkt im Zentrum vor einem für Amsterdam so typischen Kanal ist. Vom Interieur waren sie beide ähnlich. Natürlich ist das Krasnapolsky von außen pompöser, aber das Zimmer war sogar eher kleiner. Also für´s nächste Mal wird´s wohl wieder das NH City Centre werden.

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Sehenswürdigkeiten

Da wir ja noch nie in Amsterdam waren, ging es uns einfach einmal darum, die Stadt ein wenig kennenzulernen und zu erkunden. Natürlich hatten wir auch ein paar Hotspots auf unserer Liste, die wir in den zwei ganzen Tagen unbedingt sehen wollten.

Anne Frank Huis

An erster Stelle sollte hier das Anne Frank Huis genannt werden. Ich denke, jeder von euch musste in der Schule das Tagebuch der Anne Frank lesen oder kennt zumindest ihre Geschichte. Umso faszinierender war es, das Ganze einmal hautnah miterleben zu können, wie das versteck im Hinterhaus ausgesehen haben muss.

Ich würde euch also wirklich empfehlen, das Anne Frank Huis zu besuchen. Aber Achtung: die Tickets sind verdammt schnell weg, weil in das enge Hinterhaus einfach nicht so viele Leute passen. Ich würde diese also wirklich schon ein paar Wochen vor eurem Aufenthalt buchen, um auch sicher Tickets zu bekommen.

Preis pro Person: um die 10€

Heinecken Experience

Don´t judge us, aber zu Heinecken Experience sind wir am Mittwoch gleich als erstes hin. Knapp 2 1/2 Stunden lang erfuhren wir in dem Museum mit integriertem Beer-Tasting mehr über ‚the Evolution of the World´s most iconic Beer Bottle‘. Auch wenn ich kein großer Bierfan bin, fand ich Heinecken Experience dennoch einen Besuch wert. Also wenn ihr nach Amsterdam kommt, solltet ihr unbedingt vorbeischauen.

Preis pro Person: Standardticket 21€

A´DAM Lookout

Ein weiteres Highlight war die Fahrt über die Meeresenge und der anschließende 360 Grad Ausblick vom A´DAM Lookout. Schon im Aufzug hinauf wird man mit einer Lichtershow unterhaten. Oben befindet sich auch die Over the Edge Schaukel, die Europas höchste ist und eine Rooftop Bar. Im Inneren kann man außerdem im ein paar Drinks oder Snacks im Panoramarestaurant zu sich nehmen. Ein weiteres Must-See also.

Tickets pro Person: online 12,50€

Museen

Was wäre Amsterdam ohne die vielen Museen! Wir waren auch in einigen. Zu erwähnen sei das Van Gogh Museum. Außerdem waren in der Stadt noch ein paar kleinere Museen wie das Tulpen Museum oder das Cheese Museum. Die waren als Zwischenstopps ganz nice. Ansonsten sind wir einfach viel durch die Innenstadt von Kanal zu Kanal. Allein das ist schon ein einzigartiges Erlebnis in Amsterdam.

Weitere:

  • Artis Amsterdam (Zoo)
  • Rijksmuseum Amsterdam (Ist sich leider nicht mehr ausgegangen. Aber beim nächsten mal dann!)
  • Amsterdam Museum
  • NEMO (Science Museum)
  • Madame Tussaud´s (Falls man in London/Berlin noch nicht im Wachsfigurenkabinett war.)
  • EYE Film Instituut Nederland

 

 

Foodspots

In Amsterdam kann man eines definitiv: gut essen! Gefühlt an jeder Ecke ist ein nettes Café oder Restaurant zu finden. Eine Auswahl meiner Favoriten, in denen ihr vor allem vegane, aber auch ganz klassische Gerichte bekommt, findet ihr anbei.

PLUK Amsterdam

Kommen wir auch gleich zu meinem Favoriten. Und zwar das PLUK, das es an sogar zwei Standorten in der Innenstadt von Amsterdam gibt, die genau 50 Meter voneinander entfernt in zwei Parallelstraßen lokalisiert sind.

Was soll ich sagen außer, dass ihr mir das PLUK nicht ohne Grund am häufigsten empfohlen habt. Es war einfach genau nach unserem Geschmack. Ich bekam meine Acai Bowl und Pink Berry Bowl und meine Schwester konnte Rührei, Croissant und Pancakes frühstücken. Der Kaffee war außerdem richtig gut und als Milchalternativen gab es eine große Auswahl.

Obendrein befindet sich im unteren Teil der beiden PLUK Cafés ein kleiner Shop mit allerelei Interior und Inspo Artikeln. Also für euren nächsten Amsterdam Besuch könnt ihr euch die beiden Standorte schon einmal dick anstreichen. Für uns lagen sie auch echt toll, denn unser Hotel war nur 350 bzw. 400m entfernt, weshalb wir in jedem PLUK jeweils ein Mal zum Frühstücken vorbeigeschaut haben.

Vegan Junkfood Bar

Okay muss ich noch weiterschreiben, oder erklärt sich beim Namen Vegan Junkfood Bar schon alles von selbst?! Fazit: es war genau so, wie wir es uns vorgestellt haben. Sogar meiner Schwester, die ja richtig gerne Fleisch isst, hat der vegane ‚Chicken‘ Salad aus Seitan super geschmeckt! Ich habe mich für veganes ‚Tuna Sashimi‘ aus Seaweed entscheiden und war auch begeistert. Über die Süßkartoffelpommes brauchen wir erst gar nicht reden. I mean, look at them?!

Normalerweise bin ich ja kein großer Fan von derartigen Fleisch- und Fischersatzprodukten, doch hier waren sie erstens natürlich und ohne viele Zusätze (ich hab extra genau nachgefragt haha) und in dem Fall musste ich das einfach probiert haben! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Vegan Junkfood Bar gibt es an mehreren Standorten in Amsterdam. Wir waren in Downtown.

 

POLABERRY Amsterdam

Auch dieses süße Café, das bekannt für seine Cake-Sticks habe ich über eure Empfehlungen entdeckt. Schnell habe ich den Instagram Account gesucht und schon stand für mich fest, dass wir dort unbedingt hinmüssen!

Zwar sind die Cakes nicht vegan, aber Erdbeeren mit dunkler Belgischer Schokolade gab es für mich. Meine Schwester hat sich also über beide Einhörner freuen können, die ich natürlich noch als Fotoobjekte missbrauchen musste. Sie sehen aber auch zu süß aus!

Van Wonderen Stroopwafels

Ein weiteres (leider nicht veganes) Must-Eat in Amsterdam sind die Waffeln von Van Wonderen Stroopwafels. Natürlich mussten wir auch im Shop direkt im Zentrum vorbeischauen und meine Schwester probierte auch eine Waffel. Also wenn sie genau so gut geschmeckt wie gerochen haben, kann ich sie euch empfehlen!

Foodhallen

Einen Ort, den ihr als Food-Liebhaber in Amsterdam unbedingt besucht haben solltet, ist Fodhallen. Dort gibt´s quasi alles, was das Foodie Herz begehrt und es ist garantiert für jeden etwas dabei.

Ich habe mich für eine Poké Bowl mit Avocado und geräuchertem Tofu entschieden und meine Schwester für einen Grilled Chicken Burger. Auch Drinks gab´s an der Bar. Preislich war es auch alles im Rahmen.

 

Weitere Empfehlungen:

  • Vegabond
  • The Breakfast Club
  • The Avocado Show
  • Rainbowl
  • Drinks im Pulitzer oder W Hotel

1 Comment

  • Reply
    Sandra Slusna
    16. Februar 2019 at 16:42

    Ich liebe Amsterdam und auch die Lokale dort sind der Hammer! Wir haben es zu The Avocado Show leider nicht geschafft, da die Schlange davor einfach wahnsinnig lange war, aber vielleicht das nächste Mal! Danke für die Tipps. 🙂
    Liebe Grüße, Sandra / https://shineoffashion.com/
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

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