Top & Jeans: NA-KD | Sneakers: Hilfiger Denim | Bag: Michael Kors 

Hey ihr Lieben,

Ich muss euch heute unbedingt noch die vielen tollen Fotos zeigen, die die liebe Mara letzten Dienstag von mir im Zuge einer Zusammenarbeit mit NA-DK Fashion für meinen Instagram Kanal gemacht hat. Außerdem habe ich In letzter Zeit ziemlich viel nachgedacht. Vor allem beim täglichen Laufen entlang der Salzach, vor dem Schlafengehen, während eines Lerntiefs etc. kommen mir oft Gedanken, die hauptsächlich mich und meine aktuelle Situation betreffen. Und wisst ihr was, ich bin eigentlich ziemlich dankbar im Moment!

Ich war schon immer jemand, der daran geglaubt hat, dass es im Leben irgendwo etwas wie Gerechtigkeit geben muss. Irgendwo gleicht sich immer alles aus-zumindest rede ich es mir fest ein. Auch ich kann davon nur ein Lied singen, dass es das Schicksal oft gar nicht gut mit einem meint. 

Seit ich klein bin habe ich vor allem mit einem großen Verlust zu kämpfen, der mich nicht nur schon viele Tränen, schlaflose Nächte, Ängste und verlorene Lebensfreude gekostet hat (bzw. es leider noch immer tut), sondern auch letzten Endes der Auslöser war, dass ich damals in meine Essstörung gerutscht bin und einmal im leben alles kontrollieren wollte, was mir vorher nie gelungen war. An dieser Stelle möchte ich (noch) nicht näher darauf eingehen, da es mir immer wieder wahnsinnig schwer fällt, selbst mit meiner Familie darüber zu sprechen.

Wie auch immer, wenn ich nun aber eines daraus gelernt habe, und das wird mir heute immer mehr bewusst, ist es, wie wichtig es einfach ist, dankbar zu sein, für alles, was einem das Leben gibt. Vor allem in unserer konsumgesteuerten Welt, in der man sich quasi alles kaufen kann, ist das gar nicht mehr so einfach.

Vieles sehen wir einfach schon als selbstverständlich an, obwohl es das gar nicht ist. Ich glaube, ich bin da ein ganz gutes Beispiel dafür, denn vor allem durch das Bloggen haben sich mir nicht nur so viele Möglichkeiten geöffnet, sondern ich bin auch als Mensch wahnsinnig dadurch gewachsen. Im Nachhinein bin ich dafür ziemlich dankbar, denn das war wirklich kein Weg, den ich geplant habe, jemals einzuschlagen.

Ich betone ja immer wieder, dass ich zu meinen Anfängen auf Instagram, wo ich einfach nur aus Spaß mein Essen und Bilder aus meinem Leben mit euch geteilt habe, gar nicht einmal gewusst habe, was ein Blogger ist, geschweige denn mir jemals ausgemalt habe, selbst einmal nichts anderes mehr machen zu wollen.

Fakt ist auf jeden Fall, dass es mich vor allem im Moment mehr als glücklich macht und ich es einfach so sehr Wert schätze, das Privileg zu haben, das machen zu können, was mir Freude bereitet.

Ich nenne es wirklich ein Privileg, auch wenn es oft mit viel Arbeit verbunden ist. Und wisst ihr was, oft frage ich mich auch, warum genau ich das machen kann. Aber dann denke ich wieder: dir ist auch schon so viel Mist in den letzten Jahren passiert, da kannst zu auch einmal ein bisschen Glück haben.

Und genau dafür bin ich im Moment einfach dankbar. Natürlich sollte ich noch mehr dankbar sein, dass ich eine tolle Familie und Freunde habe, es ihnen und mir gut geht und so weiter.

Ich hoffe, meine Message und das, was mich einfach schon so lange beschäftigt und das ich jetzt einfach um kurz nach Mitternacht einfach niederschreiben musste, ist auch bei euch angekommen. Und zwar, dass ihr euch einfach ein wenig öfter darüber im Klaren sein sollt, wie dankbar ihr sein könnt, über alles, was ihr habt und das Ganze in Zukunft vielleicht auch ein wenig mehr Wert schätzt. Natürlich kann nicht alles immer passen, aber hey, das Leben ist kein Wunschkonzert, also machen wir das Beste draus!

Xoxo

Und ein großes Dankeschön geht an die liebe Mara für die schönen Fotos! :*

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