All Pics by Nina Danninger Photography

Hey meine Lieben,

Wann kommt denn endlich ein Post über deine Vorsätze für´s neue Jahr? Heute! Ja, das Warten hat ein Ende und auch ich habe mich einmal hingesetzt und über meine Vorsätze, Ziele und Träume für 2017 nachgedacht.

Irgendwie ging bei mir alles in letzter Zeit ein wenig schnell und auch das neue Jahr war früher da, als mir lieb war. Es war doch gerade noch Sommer oder? Zumindest kommt es mir eben so vor, denn auch das Wintersemester neigt sich mittlerweile dem Ende zu und dabei ist der Oktober doch auch erst ‚gestern‘ gewesen, oder?

Wie auch immer, jedes Jahr bringt wie ich finde Veränderungen mit sich. Es ist immer wieder ein guter Zeitpunkt, Dinge in seinem Leben zu verändern, an Zielen zu arbeiten oder aber auch diese endlich zu erreichen. Natürlich braucht man an sich kein festgesetztes Datum, um einen Schritt in die richtige Richtung zu tun oder den Vorsatz zu fassen, noch einmal Vollgas zu geben, aber trotzdem wirkt sich der Jahreswechsel schon ganz unbewusst auf unser Denken diesbezüglich aus.

Alle reden von Neujahrsvorsätzen, die nun unbedingt ergriffen werden müssen. Viele scheitern, was meistens daran liegt, dass man sich zu viel auf einmal vornimmt oder etwas zu radikal ändern möchte. Diesen Fehler will ich gerade nicht machen. Deshalb sind meine Vorsätze, Ziele und Träume für 2017 eigentlich nicht bloß welche für´s nächste Jahr. Es sind Dinge, an denen ich dauerhaft arbeiten möchte, die mich glücklich machen und zufrieden. Viel Spaß beim Lesen! Und verratet mir doch zum Schluss noch euere Vorsätze, Ziele und Träume für 2017!

Xoxo

Gesundheit und Ernährung

Dass Gesundheit das A und O ist, ist mir vor allem im letzten Jahr noch ein Stück mehr deutlich geworden. Ihr wisst mittlerweile alle (wenn ihr meinen Blog schon länger lest oder mir auf Instagram folgt) ganz gut darüber bescheid, wie mein Verhältnis zu mir selbst und zu meinem Körper noch vor nicht allzu langer Zeit ausgesehen hat. Nur so viel: es war nicht gesund. Ich wusste es zwar, aber es zu ändern war nicht leicht und auch jetzt nach knapp fünf Jahren habe ich noch immer mit Nachwirkungen meines damaligen Untergewichts zu kämpfen, die mir wohl noch eine Weile erhalten bleiben werden. Was ich euch damit noch einmal sagen möchte, ist, dass euer Körper wirklich euer höchstes Gut sein sollte und ihr ihn auch dementsprechend behandeln müsst. Um nun zum Punkt zu kommen: mein Vorsatz ist es, weiter genau daran zu arbeiten.

Im Detail heißt das einfach, mehr auf mich und meinen Körper zu hören, noch besser herauszufinden, was gut für mich ist und was eher nicht so.

Ich setze mir auch keine (für mich) absurden Ziele wie ‚kein Zucker, kein Alkohol, keine Milch, kein Weizen‘ und zum Schluss noch werde ich vegan-haha nein nichts gegen all das, aber ich sehe es nun mal als Einschränkungen für mich selbst, mit denen ich einfach nicht leben will, denn sie würden dem widersprechen, was ich euch oben versucht habe zu vermitteln. Natürlich gibt es überall Grenzen und ich liebe ja generell gesundes Essen. Aber trotzdem gehören auch die ‚ungesunden‘ Dinge für mich irgendwie dazu, um ‚gesund‘ zu sein. Wisst ihr, was ich meine?

Sport

Zwei Tage ohne Sport sind schon mindestens einer zu viel. So lautet nunmal meine Devise und das wird sich bestimmt auch im neuen Jahr nicht ändern. 2016 habe ich mir mit dem Start beim Marathon in Paris endlich den Vorsatz erfüllt, an einem Halbmarathon teilzunehmen und war mächtig stolz, als ich nach den 21km im Ziel war-auch wenn ich die Strecke ohnehin daheim schon öfter gelaufen bin-bei einem Wettkampf ist das dann doch noch einmal etwas anderes.

Was den Sport anbelangt möchte ich mir aber gar keinen Druck machen, denn ich weiß, dass ich genug Motivation habe und vor allem im Moment liebe ich es, lange Strecken zu laufen. Ja, ich muss mich da wirklich oft selbst bremsen, denn ich weiß auch, dass die Belastung auf Dauer auch nicht das Gesündeste ist.

Abwechslung ist das Stichwort, um das sich meine sportlichen Ziele eher drehen. Dass Laufen alleine zu einseitig ist, weiß ich und irgendwie vermisse ich ach die Zeit, in der ich mindestens 2-3 Mal in der Woche zusätzlich noch mit Eigengewicht im Fitnessstudio oder daheim trainiert habe. Hoffentlich gelingt es mir in 2017 wieder dort anzuknüpfen.

Ansonsten? Ja so ein (Halb)Marathon wäre schon noch cool, aber das wird sich alles ergeben. 🙂

Uni

Ja, 2017 wird bestimmt kein leichtes Jahr werden, aber auf der Uni wird einem ohnehin nichts geschenkt, oder 😛 Die letzten beiden Semester waren eigentlich ganz gut, würde ich sagen. Natürlich kann man immer alles besser machen, aber man muss genau so lernen, sich endlich einmal mit etwas zufrieden zu geben.

Ich weiß, das ist nicht leicht, denn vor allem, wenn man viel lernt und noch von Schulzeiten mit guten Noten ‚verwöhnt‘ ist, ist es doppelt schwer, sich einmal daran zu gewöhnen, dass auf der Uni ‚vier gewinnt‘ oder ‚geschafft ist geschafft‘ nunmal die eigentlichen Ziele sind.

Für´s neue Jahr habe ich mir aber vor allem eines ganz dick hinter die Ohren geschrieben: organisierter werden. Was meinen Zeitplan beim Lernen und auch meine Ordnung generell angeht. Vor allem das mit der Ordnung ist mir schon das ein oder andere Mal fast zum Verhängnis geworden und im Endeffekt ärgere ich mich immer nur über mich, weil es einfach nicht nötig ist und eine dumme Angewohnheit von mir selbst.

Blog und Social Media

Nachdem ich 2016 wirklich ein erfolgreiches Jahr war, werde ich die nächste Zeit einfach einmal auf mich zukommen lassen. In den letzten beiden Monaten hatte ich zugegeben nicht mehr so viel Elan wie davor, was aber auch daran lag, dass ich viel zu lernen hatte und irgendwie auch einmal eine Auszeit gebraucht habe. Mir haben die Ideen gefehlt und auch die Zeit. Und ihr wisst, dass ich dann lieber weniger blogge, aber trotzdem noch auf einem hohen Niveau, als euch Beiträge ohne Content zu liefern, die nur als ‚Platzhalter‘ dienen.

Wie gesagt habe ich nun für Jänner, Februar und auch März schon ein paar echt coole Projekte geplant auf die ich auch mächtig stolz bin. Und das ist auch ein großer Vorsatz von mir: einfach alles, was ich durch den Blog, Instagram und generell durch Social Media alles schönes erleben darf, noch mehr wert zu schätzen, denn letzten Endes ist es wirklich nicht selbstverständlich, das in dem Umfang machen zu können wie ich.

Natürlich träume ich von noch mehr Reisen und coolen Projekten, doch dahinter steckt zum Schluss auch nur Arbeit, für die man verdammt viel Disziplin braucht und die bestimmt keine leichte ist-auch wenn das immer viele glauben! Deshalb ist es ein großer Vorsatz von mir, wie schon bei meinen Unisachen, auch hier nicht den Überblick zu verlieren. Seinen es Mails, Kommentare, Termine, Events etc. oft habe ich wirklich das Gefühl, zehn Dinge auf einmal machen zu müssen. Also: Zeiteinteilung lautet die Devise auch im Zusammenhang mit meinem Studium, mit ich weiterhin alles unter einen Hut bekomme.

Privat

2016 hat sich vieles verändert. Freundschaften sind entstanden, haben geendet und bei so manchen ist mir erst bewusst geworden, wie wichtig sie mir sind. Natürlich werde ich von Jahr zu Jahr älter und erwachsener, aber habe ich wirklich über zwanzig Jahre gebraucht, um zu erkennen, was wahre Freundschaften ausmacht? Ja, ich bin oft naiv und vor allem eines: viel zu gut! Dabei schade ich mir meistens nur selbst und genau solche Erfahrungen habe ich auch im letzten Jahr wieder einige machen müssen. Natürlich nett, höflich und freundlich zu sein ist die eine Sache, aber sich Leuten zu ‚fügen‘ und dabei auf sich selbst, seine eigenen Träume und Ziele zu vergessen die andere.

Was ich mir in der Hinsicht einfach auch noch einmal ganz fest vornehme, ist einfach meine Meinung zu sagen und nicht klein bei zu geben, auch wenn ich etwas eigentlich gar nicht will. Das hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun für mich und auch in der Hinsicht habe ich noch einiges an mir zu ‚bessern‘.

Außerdem ist es mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass ich nach einem Jahr im Studentenwohnheim und nun wieder über 1 1/2 Jahren daheim, auf der Suche nach einer Wohnung bin. Erstens habe ich das ständige Pendeln zur Uni satt, zweitens bin ich einfach kein ‚Landmensch‘ (an alle jene die es noch nicht wissen: ich wohne quasi am ‚Ende der Welt‘. Zumindest für mich ist es das :p) und werde das auch nie sein (Nice try, liebe Eltern) und drittens möchte ich nun endlich auch einen weiteren Schritt in Richtung Selbstständigkeit tun. Wünscht mir Glück, etwas passendes zu finden!

So, das waren sie nun meine Vorsätze, Ziele und Träume für 2017. Ihr werdet gemerkt haben, dass ich nicht viel konkret genannt habe, weil ich einfach der Meinung bin, dass man etwas nicht in kurzer Zeit grundlegend ändern oder auf den Kopf stellen kann bzw. steckt hinter jedem Vorsatz meist doch das Ziel, mit sich selbst zufrieden und glücklich zu sein. 

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